Austausch vor Ort
: „Tour de VHS“ machte Station in Kandern

Unter dem Motto „Starke VHS, starke Kommune“ wurde in Kandern die Bedeutung der Volkshochschulen für die kommunale Entwicklung beleuchtet.
Von
red/pm
Kandern
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Die "Tour de VHS" machte Station in Kandern.

Die „Tour de VHS“ machte Station in Kandern (in der Mitte Leiterin Christina Fräulin).

VHS Kandern
  • „Tour de VHS“ stoppte in Kandern – Motto: „Starke VHS, starke Kommune“.
  • Leitungen radelten von Weil am Rhein über Kandern und Fischingen zurück nach Weil.
  • Im Pressegespräch betonten sie Rolle der VHS für Teilhabe, Demokratie und Integration.
  • VHS ergänzen Ganztagsbetreuung und entwickeln Angebote nach lokalem Bedarf.
  • Teilnehmende u. a.: Tobias Diemer, Christina Fräulin, Ines Haag und weitere Leitungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die „Tour de VHS“ ist eine gemeinsame Radtour von Volkshochschulleitungen der Regionalversammlung Hochrhein, die den Austausch in der Region stärken und die Bedeutung der VHS-Arbeit sichtbar machen soll.

Diesen Sommer führte die Tour von Weil am Rhein über Kandern und Fischingen zurück nach Weil. In Kandern begrüßte die Leiterin der VHS, Christina Fräulin, ihre Kollegen und führte kurz durchs Gebäude. Anschließend fand ein Pressegespräch unter dem Motto „Starke VHS, starke Kommune“ statt.

Verbandsdirektor Tobias Diemer, der eigens aus Stuttgart angereist war und bereits zum vierten Mal mitradelte, und die Leiter der umliegenden Volkshochschulen betonten dabei den hohen Stellenwert der VHS für Kommunen und ihre Bürger, heißt es in einer Mitteilung.

Volkshochschulen seien weit mehr als Orte der Weiterbildung. Sie förderten gesellschaftliche Teilhabe, stärkten den demokratischen Zusammenhalt und reagierten flexibel auf die Bedürfnisse vor Ort.

Demokratie und Integration fördern

Mit Angeboten der politischen Bildung wollen Volkshochschulen Räume für Austausch und Begegnung schaffen. Sie unterstützen Menschen dabei, unterschiedliche Perspektiven einzuordnen, sich eine eigene Meinung zu bilden und demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten, heißt es.

Auch für die Integration leisten Volkshochschulen laut der Mitteilung einen wichtigen Beitrag: Sprach- und Bildungsangebote sollen Menschen beim Ankommen helfen, bei der Orientierung und bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zugleich bringen sie Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen und fördern das Miteinander in den Kommunen.

Partner der Kommunen

Darüber hinaus können Volkshochschulen kommunale Angebote im Bereich der Ganztagsbetreuung mit ihrer pädagogischen Erfahrung, qualifizierten Kursleitungen und ihren Netzwerken ergänzen, heißt es. Damit würden sie dazu beitragen, Bildung und Betreuung stärker miteinander zu verbinden.

Das Pressegespräch machte deutlich: Eine leistungsfähige VHS sei ein wichtiger Standortfaktor und eine verlässliche Partnerin der Kommune. Sie greife lokale Bedarfe auf und entwickele Bildungsangebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

In Weil am Rhein wurde die Gruppe von VHS-Leiterin Ines Haag begrüßt und mit Proteinriegeln versorgt. Neben Tobias Diemer nahmen Melanie Penninggers (VHS Grenzach-Wyhlen), Fatima Zobeidi-Weber (VHS Wehr), Eduardo Hilpert (VHS Bad Säckingen), Katrin Nuiro (VHS Wiesental) sowie der Ideengeber der Tour, Henning Kurz, ehemaliger Leiter der VHS Grenzach-Wyhlen, teil.