Aus Badenweiler angereist: 1200 Pfadfinder singen gemeinsam am Lagerfeuer

Der Pfadfinderstamm „Wolf Ludwig von Habsperg“ aus Badenweiler beim Bundeslager der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands in Hellenthal
Pfadfinder Badenweiler- Badenweiler-Pfadfinder nahmen am Bundeslager in Hellenthal teil – Motto „Zwischen allen Zeiten“.
- 14 Teilnehmende reisten an; insgesamt waren rund 1200 Pfadfinder aus ganz Deutschland dabei.
- Vorabteam baute Großzelte aus etwa 4000 Stämmen auf, danach standen Jurten und Kothen in Badenweiler-Hand.
- Aktionen reichten von Müllsammeln an einer Grundschule bis „Hajk“, bei dem ein Sturm Schutz nötig machte.
- Mittelalter-Spielidee mit Turnier, Markt und großem Abschluss: Nudel-Essen und Singen am Lagerfeuer.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach rund sechs Stunden Fahrt kam der Pfadfinderstamm „Wolf Ludwig von Habsperg“ aus Badenweiler beim Bundeslager der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands in Hellenthal an. Unter dem Motto „Zwischen allen Zeiten“ lagen zehn Tage voller Abenteuer, Gemeinschaft und ganz besonderem Lagerleben vor den Teilnehmern, heißt es im Nachbericht.
Auf dem Lagerplatz war schon einiges passiert, bevor sie überhaupt angekommen waren. Ein Vorabteam von mehr als 70 Pfadfindern – darunter auch fünf aus Badenweiler – hatte über eine Woche lang fleißig aufgebaut. Aus rund 4000 Baumstämmen und unzähligen Seilen waren große Gemeinschaftszelte entstanden.
Nach der Ankunft bauten auch die Teilnehmer aus Badenweiler ihre Jurten und Kothen auf, bevor das Bundeslager mit rund 1200 Pfadfindern aus ganz Deutschland offiziell eröffnet wurde. Mit 14 Teilnehmern war der Stamm aus Badenweiler dabei.
In den ersten Tagen ging es vor allem darum, als Lagergemeinschaft zusammenzuwachsen. Veranstaltet wurde ein „bunter Abend“ für das Unterlager mit rund 250 Pfadfindern und dabei gemeinsam für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt.
Ein Sturm zog auf
Beim „Lebenswegetag“ stand außerdem ein Einsatz außerhalb des Lagerplatzes auf dem Programm. Die Pfadfinder sammelten Müll auf dem Gelände einer örtlichen Grundschule und konnten so auch etwas für die Menschen vor Ort tun, heißt es im Nachbericht.
Daneben gab es jede Menge Gelegenheit für Abenteuer. Bei einem Postenlauf im Stil des Brettspiels „Siedler“ waren Teamgeist und Geschick gefragt. Ein besonderes Erlebnis war auch der mehrtägige „Hajk“, bei dem die Teilnehmer in Gruppen zu Fuß unterwegs waren. Als währenddessen ein Sturm aufzog, wurde die Suche nach einem sicheren Unterschlupf kurzerhand Teil des Abenteuers. Zum Glück fanden alle Gruppen rechtzeitig einen trockenen und sicheren Platz für die Nacht.
Lager ins Jahr 1349 versetzt
Nach der Rückkehr auf den Lagerplatz ging es schließlich „zwischen allen Zeiten“ in eine ganz andere Epoche: Für die große „Spielidee“ wurde das gesamte Lager ins Jahr 1349 versetzt. Mit selbst vorbereiteten mittelalterlichen Kostümen schlüpften wir in verschiedene Rollen. Rund um ein mittelalterliches Turnier entstanden ein Markt, ein Kostümwettbewerb und zahlreiche Aufgaben und Spiele, bei denen die verschiedenen Unterlager gegeneinander antraten. Besonders beim großen Geländespiel wurde es noch einmal richtig spannend, heißt es.
Zum Abschluss der Spielidee gab es ein großes Turnier mit Völkerball, Staffelläufen und einer kontaktfreien Rugby-Variante.
Mit Nudel-Festessen
Nach den vielen gemeinsamen Aktionen durfte auch das Feiern nicht fehlen. Ein riesiges Nudel-Festessen auf dem Hauptplatz und ein großes Lagerfeuer mit gemeinsamer Sing-Runde bildete den Höhepunkt des letzten Abends. Mit rund 1200 Pfadfindern gemeinsam am Feuer zu sitzen und zu singen, war dabei sicherlich einer der besonderen Momente, schreiben die Pfadfinder.
Nach zehn Tagen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Innerhalb weniger Stunden wurde die Zeltstadt abgebaut.
