„ART-Dorf Ötlingen“ in Weil am Rhein: Der Ideengeber zieht sich zurück

Gerhard Hanemann hatte die Idee, Kunst im öffentlichen Raum zu zeigen. Hier ist eine Arbeit von Inge Gründel-Pfaff an der Dorfstraße 88/1 zu sehen.
Hanspeter Weiß- Gerhard Hanemann zieht sich nach 20 Jahren aus dem „ART-Dorf Ötlingen“ zurück.
- Die Idee entstand 2006 und wurde zu einem Markenzeichen in Weil am Rhein-Ötlingen.
- Rund 80 Künstler nutzten die Plattform für Kunst im öffentlichen Raum.
- Ein kleines Team führt geplante Installationen fort – der Kontakt zu Künstlern bleibt.
- Hanemann bleibt mit Galerie und eigener Kunst aktiv und ist weiterhin Ansprechpartner.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Was 2006 mit einer Idee begann, die Gerhard Hanemann aus einem kleinen Dorf in den Abruzzen mitbrachte, wurde auf seine Initiative hin zu einem erfolgreichen Markenzeichen, dem „ART-Dorf
Ötlingen“. Nun, nach 20 Jahren, wird er sich aus der Verantwortung zurückziehen.
„Alles hat seine Zeit“
„Alles hat seine Zeit“, sagt Hanemann, und es war ihm eine große Freude, dass von Anfang an nicht nur die politisch Verantwortlichen, sondern auch die Ötlinger Bevölkerung das Projekt mitgetragen haben. Genauso wie die rund 80 Künstler, die die Plattform wahrgenommen haben, um ihre Kunst in der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Dabei konnte er immer auf mehrere Unterstützer zählen, die bei der Montage mithalfen.
Im Rahmen zahlreicher Gespräche, die er in letzter Zeit führte, würden es viele bedauern, wenn das „ART-Dorf“ nun zu Ende gehen würde. „Im Augenblick hat sich ein kleines Team gebildet, das auf jeden Fall die bereits in Planung befindlichen Kunstwerke sukzessive installieren wird und den
Kontakt zu den Künstlern aufrecht hält, damit die Aktion weiterläuft“, informiert Hanemann in einer Mitteilung.
Da Gerhard Hanemann seine Galerie weiterhin betreibt und auch künstlerisch aktiv ist, wird er auf jeden Fall im Hintergrund ein Ansprechpartner bleiben.
