Abschluss in Weil am Rhein: Chiara Domeyer holte die Traumnote 1,0

Der Abschlussjahrgang 2026 wurde am Kant-Gymnasium verabschiedet.
zVg/Juri Junkov- Am Kant-Gymnasium bestanden 81 Schüler das Abitur, Schnitt aller Prüflinge lag bei 2,1.
- Chiara Domeyer erhielt die Traumnote 1,0 – sie wurde zudem in mehreren Fächern ausgezeichnet.
- Schulleiter betonte Offenheit, Neugier und Verantwortung und sprach vom Aufbruch „heute“.
- OB Diana Stöcker gratulierte und verwies auf Chancen und Verantwortung der Absolventen.
- Sonderpreise gingen u. a. an Mohamed Obaid, Anton Hoch, Marc Wiest, Hanna Riegelsberger und weitere.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schulleiter Stefan Wiedenbauer gratulierte 37 Schülerinnen und 44 Schülern zum bestandenen Abitur. Chiara Domeyer konnte er sogar ein Zeugnis mit der Traumnote von 1,0 überreichen. Bezug nehmend auf das Lied „Leichtes Gepäck“ von Silbermond gab der Schulleiter den Abiturientinnen und Abiturienten in seiner Rede den Wunsch mit auf den Weg, sich eine Haltung der Offenheit, der Neugier und der Verantwortung zu bewahren.
„Heute reist ihr ab“
„Heute reist ihr ab“, sagte Wiedenbauer. Nicht mit dem Zug, nicht mit dem Flugzeug. „Aber ihr reist.“ Sie würden einen Ort verlassen, an dem sie viele Jahre lang gelernt, gelacht, gestritten, gezweifelt und gewachsen wären. Klassenzimmer, Schulhof und Flure, die ihnen so vertraut seien wie kaum ein anderer Ort auf der Welt, würden sie hinter sich lassen. „Und ihr brecht auf – in ein Leben, das noch nicht geschrieben ist“, sagte der Schulleiter, in die Zukunft blickend.
Selbstbewusste Menschen
Wenn er sie anschaue, dann sehe er keine Notenlisten und keine Lehrpläne, er sehe Menschen. Etwas verloren hätten sie als Fünftklässler die Schule betreten. „Und wir sehen euch heute: aufrecht, selbstbewusst, bereit“, so der Oberstudiendirektor.
In den Fächern hätte sie sicherlich viel gelernt, doch das Wichtigste sei etwas anderes: „Ihr habt gelernt, Fragen zu stellen.“ Dabei ginge es nicht darum, richtige Antworten zu geben, was vielmehr auch die KI könne. Sie hätte gelernt, die richtigen Fragen zu stellen, hätten gelernt, Dinge zu hinterfragen, Zusammenhänge zu erkennen, euch eine eigene Meinung zu bilden und sie zu vertreten. „Das ist das Herzstück einer gymnasialen Bildung“, so Wiedenbauer.
„Jeder Weg ist richtig“
Sie dürften den Vergleich mit anderen zurücklassen. Die Fragen, wer die bessere Note habe, wer den schöneren Lebenslauf, wer schon wisse, was er werden wolle, seien nicht entscheidend. Das Leben sei kein Wettbewerb, auch wenn es sich manchmal so anfühle. Jeder Weg sei anders. „Jeder Weg ist richtig – solange er euer eigener ist“, sagte der Schulleiter.
Auch Oberbürgermeisterin Diana Stöcker gratulierte und betonte die Möglichkeiten und die Verantwortung, die auf die jungen Erwachsenen nun warten. Lisa Henn und Linus Schellhammer setzten sich in ihrer Schülerrede durchaus kritisch mit dem Schulsystem auseinander, wiesen aber auf das menschliche Miteinander hin, das dem entgegenstehe.
Preise für die Absolventen
Sonderpreise für außergewöhnliche Leistungen in einzelnen Fächern gingen in Bildende Kunst an Chiara Domeyer, in Chemie an Mohamed Obaid und Anton Hoch, in Biologie an Dion Scharnitzki, in Mathematik an Marc Wiest und Ben Schwabe, in Englisch an Joel Kadoch und Chiara Domeyer, in Gemeinschaftskunde an Linus Schellhammer, in Sport an Morris Betting, in Physik an Barne Röhl, Anton Hoch, Marc Wiest, Ben Schwabe, in Musik an Giovani Hubner Manosso, in Latein an Lara Trimpin und Dion Scharnitzki, in Deutsch an Hanna Riegelsberger, in Geschichte an Hanna Riegelsberger und Celina Lehner, in Wirtschaft an Gabriel Nauditt. Den Sozialpreis der Schule erhielt Till Fleuchaus. Für alle Absolventen galt: Preise erhielten Schülerinnen und Schüler für einen Notendurchschnitt besser als 1,5, ein Lob für einen Durchschnitt besser als 2,0.
Elisabeth Ahrend (1,6), Elisavet Alepoudeli, Valeria Berschauer (1,8), Morris Betting, Pavle Blagojevic, Philipp Braun, Ailia Brombacher, Thien An Dinh (1,8), Chiara Domeyer (1,0), Leni Dreher, Bastian Dörr, Laura Eiche, Omar Elgayar, Deniz Erdem, Arjan Etemi (1,7), Nora Faller, Amelie Feldmann, Till Fleuchaus, David Fritze, Annika Grunwald (1,3), Fiona Habeck (1,4), Tiago Haselwanger, Julian Helmich, Lena Henn (1,6), Rosalie Herb (1,8), Anton Hoch (1,1), Giovani Hubner Manosso (1,3), Franz-Josef Hufsky, Rosalie Hummel, Malte Hummelsiep, Bersa Ilazi, Dominik Jäger, Brian Jess, Joel Kadoch (1,5), Robin Karatas (1,5), Lisa Karle, Clara Katterfeld (1,5), Anna Krasnova, Gabriel Kühbandner, Brittany La, Celina Lehner (1,1), Lenia Lindenthal, Justin Lippert, Zinedine Mahmoud, Nico Mauermann, Hannah Meiser (1,7), Giulia Modica, Gabriel Nauditt (1,4), Mohamed Obaid (1,4), Linda Pfeiffer (1,8), Konstantin Reinelt, Hanna Riegelsberger (1,4), Sophia Rutschmann (1,5), Barne Röhl, Nicolas Rüscher, Defne Sagir (1,9), Annika Schaffhauser (1,8), Dion Scharnitzki (1,2), Linus Schellhammer, Leonardo Schellhorn, Maximilian Schiffmann (1,9), Niklas Schneck, Ben Schwabe (1,9), Adea Sokolaj, Pauline Sommer (1,9), Maya Steininger, Julian Steinmetz, Pauline Stolz, Ben Stuckenholz (1,6), Hannah Sudhölter, Maximilian Szuster (1,9), Stanislav Tarantin (1,8), Lara Trimpin (1,5), Uelda Tula, Sidonie Wahl (1,4), Lion Wascher, Jonas Weiss, Emma Weiß (1,1), Lilly Wehner (1,9), Marc Wiest (1,4), Tamira Zacheres