Zum Saisonstart der Schwenninger Wild Wings: In Helios-Arena sind Arbeiten beendet

Am 14. April gaben KEB-Geschäftsführer Gregor Gülpen (von links), Architekt Uwe Schlenker und Oberbürgermeister Jürgen Roth den Startschuss für die umfangreichen Baumaßnahmen in der Helios-Arena. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen.
SVS/Oliver Bauer- Sanierung der Helios-Arena abgeschlossen – Zeitplan und Budget von 3,4 Mio. Euro eingehalten.
- Betonpiste erneuert, neue Bande installiert und energetische Maßnahmen umgesetzt.
- Neue Kälte-, Lüftungs- und Eistechnik erhöht Betriebssicherheit und Eisqualität.
- Kälteanlage: mehr Leistung, effizienterer Energieeinsatz, Wärmerückgewinnung spart Strom.
- PV-Anlage auf dem Dach installiert; Saisonstart gegen Löwen Frankfurt in der Arena.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im April begannen die Arbeiten in der Eishalle. Zwei Wochen vor dem Saisonstart der Schwenninger Wild Wings in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) konnten die Maßnahmen fristgerecht abgeschlossen werden, informiert die Kunsteisbahn VS GmbH (KEB).
Nicht nur der straffe Zeitplan wurde eingehalten, sondern auch das Budget von 3,4 Millionen Euro, teilt die KEB weiter mit.
„Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen beteiligten Firmen und Planern bedanken, allen voran bei Architekt Uwe Schlenker, die dazu beigetragen haben, dass die Arbeiten pünktlich abgeschlossen werden konnten. Wir haben die 60 Jahre alte Betonpiste von Grund auf saniert – und das im wahrsten Sinne des Wortes“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Roth zum Abschluss der Sanierung.
Und weiter: „Aber nicht nur die Betonpiste wurde erneuert: Wir konnten eine neue Bande installieren und zahlreiche energetische Maßnahmen umsetzen, die dazu beitragen, den Energiebedarf der Helios-Arena deutlich zu senken. Der Umbau hat reibungslos und termingerecht funktioniert. Nun erstrahlt auch das Herzstück der Arena, die Betonpiste, in neuem Glanz.“
Die Verbesserungen
Neben der Betonpiste und der neuen Bande wurden zeitgleich weitere Maßnahmen, wie die Photovoltaik-Anlage als Eigenstromanlage, Wechsel zum Glykol-Kältemittel und Optimierung der Verdichter mit Nutzung der Abwärme, umgesetzt.
Die neue Kälte-, Lüftungs- und Eistechnik erhöht die Betriebssicherheit und verbessert gleichzeitig die Qualität der künftigen Eisfläche, zeigt die KEB weite auf. Durch die moderne Unterfriertechnik reduziert sich zudem der Energiebedarf vor Ort. Die neue Kälteanlage steigert die Kälteleistung von 840 auf 1100 Kilowatt und nutzt die benötigte Energie deutlich effizienter.
Bislang wurden in der Helios-Arena rund 2,5 Millionen Kilowattstunden Erdgas pro Jahr verbraucht. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 570 Vier-Personen-Haushalten. Durch die Wärmerückgewinnung der neuen Kälteanlage werden künftig rund eine Million Kilowattstunden eingespart.
Ein weiterer positiver Effekt: Bei der neuen Kälteanlage kommt ein hoher Anteil an Glykol zum Einsatz. Dadurch kann der Anteil an Ammoniak um rund 50 Prozent reduziert werden.
Auch auf dem Dach der Helios-Arena wurde eine neue PV-Anlage mit einer Leistung von 320 kWp installiert. Derzeit wird das Eis in der Helios-Arena langsam aufgebaut.
Saisonstart
Am Freitag, 18. September, 19.30 Uhr, bestreiten die Schwenninger Wild Wings ihr Auftaktspiel in der neuen DEL-Saison gegen die Löwen Frankfurt – in der sanierten Helios-Arena.
