Wasserversorgung in Bad Dürrheim
: Mit dem weichen Wasser ist noch lange nicht Schluss

Bezüglich der Wasserversorgung in Bad Dürrheim ist alles im Fluss. Die Sicherstellung hygienisch einwandfreien Trinkwassers ist eine Daueraufgabe – und hat Dauerausgaben zur Folge.
Von
Cornelia Spitz
Oberndorf
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Es gibt immer etwas zu tun – hier zu sehen ist der Transport eines Tanks während der Arbeiten am neuen Wasserwerk in Bad Dürrheim.

Marc Eich

Der Chlorgeruch schleicht sich gerade erst so aus, das neue Wasserwerk ist in Betrieb, die Carix-Enthärtungsanlage läuft. Und auch wenn in der Kurstadt mit endlich weicherem Trinkwasser zuletzt viel geschafft worden ist: Leer ist die To-do-Liste noch lange nicht.

Wie viele Maßnahmen in den nächsten Jahren noch geplant sind, geht aus einer beeindruckend langen Liste der Stadtverwaltung hervor, die diese auf Anfrage unserer Redaktion nennt.

Die To-do-Liste ist lang

So müsse der Eigenbetrieb Wasserwerk Bad Dürrheim weiterhin „in größerem Umfang“ Maßnahmen zur Sanierung und Erneuerung des vorhandenen Leitungsnetzes und der bestehenden Versorgungsanlagen – dazu gehören maßgeblich Hochbehälter und Pumpwerke – durchführen. Aktuell stehen folgende Projekte an:

- Erneuerung der Förderleitung zwischen Tiefbrunnen „Entenfang“ und Wasserwerk „Schabelwiesen“

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- Erneuerung der Wasserleitungen in der Carl-Zeiss-Straße und Siemensstraße

- Sanierung einer Wasserkammer im Hochbehälter „Kapfwald“

- Erneuerung von Schaltanlagen in diversen Versorgungsanlagen

- Neubau des Hochbehälters „Steinriegele“ in Öfingen und Außerbetriebnahme zweier dort bestehender Hochbehälter

- Neubau einer Verbindungsleitung zwischen Biesingen und dem Hochbehälter Unterbaldingen

Gewinnerzielungsabsichten hegt der städtische Eigenbetrieb Wasserwerk übrigens ganz ausdrücklich nicht. Das nötige Kleingeld für die Investitionen kommt unter anderem durch Zuschüsse und Investitionskredite.

So hoch sind die Gebühren

Die Verbrauchsgebühr für die Bürger liegt aktuell bei 2,80 Euro pro Kubikmeter Trinkwasser – im November 2024 wurde dieser Preis um 70 Cent erhöht. Eine Grundgebühr bezahlen die Bad Dürrheimer indes nicht. Wie teuer jedoch die Vorhaben bisweilen sein können, zeigt alleine schon der Blick auf das neue Wasserwerk Schabelwiesen: Elf Millionen Euro wurden in diesen Bau investiert.