Wahl-Gebäude in Unterkirnach: Hier werden bald hochwertige Keramikgrills gelagert

Aus dem ehemaligen Firmengebäude der Firma Wahl wird der Sogambo-Gewerbepark.
Ulrich SchlenkerDie jüngste Gemeinderatssitzung bot die Möglichkeit zu Fragen im Zusammenhang mit der Neuansiedlung der Firma Sogambo.
Fabio und Wolfgang Schmitz, die Eigentümer der eingetragenen Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit dem Namen Sogambo, ließen wissen, dass sie sich mit ihrem Unternehmen in der Gemeinde einbringen wollen.
Beispielhaft nannten sie das Angebot von Parkplätzen, Feuerwehrübungen auf dem ehemaligen Wahl-Gelände und möglicherweise ein neues Feuerwehrgerätehaus auf dem großen Areal.
„Im Juni werden etwa sieben Sattelschlepper unsere Grills anliefern“, berichteten die beiden Unternehmer. Die hochwertigen Keramikgrills tragen den Markennamen Sogambo, der europaweit geschützt ist.
Produktion in China
Michael Klafki erkundigte sich, wo die Grills hergestellt werden. Die Produktion erfolge in der chinesischen Hafenstadt Fuzhou, verriet Vater Wolfgang Schmitz. „Die Chinesen sind seit vielen Jahren im Geschäft. Sie können Keramik“, ergänzte er.
Sabine Wagner fragte nach den Kunden. „Wir verkaufen nicht an den Handel, sondern nur an Endkunden“, informierte Sohn Fabio Schmitz über die internetbasierte Verkaufsphilosophie. „Sie ziehen in ein sehr großes Areal ein“, wunderte sich eine Stimme aus dem Publikum. Man werde die derzeit nicht benötigten Einheiten vermieten, antwortete Geschäftsführer Fabio Schmitz. Darum werde er sich von vorne bis hinten kümmern, versprach er.
Bürger Berthold Frisch sprach die Wertschöpfung des jungen Unternehmens an: „Kaufen Sie die Grills komplett fertig ein?“, wollte er wissen. Man kombiniere und erweitere die Grills teilweise um eigene Komponenten, bekam er zur Antwort. „Wir besitzen auch Gebrauchsmuster“, verwiesen die Familienunternehmer auf Schutzrechte für eigene technische Erfindungen. Nun, da ausreichend Platz vorhanden sei, können sie sich auch eine eigene Herstellung von Grillergänzungen vorstellen.
Im Austausch bleiben
„Wir haben als Gemeinde neue Möglichkeiten“, freute sich Bürgermeister-Stellvertreter Patrick Seng. Er sagte zu, im offenen Austausch zu bleiben.