VS-Bakterien orakeln wieder
: Die Mikroben tummeln sich bei Ecuador – und das sagt der Professor

Zweimal lagen sie schon richtig – und was sagen die Kolibakterien aus dem Hochschullabor nun dieses Mal fürs nächste WM-Spiel der Deutschen voraus? Behalten die Mikroben auch dieses Mal Recht? Deutsche Fans dürften es hoffen.
Von
Daniela Schneider
Villingen-Schwenningen
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Selbst in der Petrischale wird zu Zeit geschwitzt: Beim Bakterienorakel gibt's Kondenswasser, aber keine Arbeitsverweigerung der Orkalenden. Sie sagen - schon wieder - einen deutschen Sieg voraus.

Selbst in der Petrischale wird zur Zeit geschwitzt: Beim Bakterienorakel gibt's Kondenswasser, aber keine Arbeitsverweigerung der Orkalenden. Sie sagen - schon wieder - einen deutschen Sieg voraus.

Hochschule Furtwangen
  • Bakterienorakel der Hochschule Furtwangen tippt auf einen klaren Sieg Deutschlands.
  • Grundlage ist die Verteilung der Kolonien zwischen den Flaggen in der Petrischale.
  • Drei Kolonien liegen im Strafraum von Ecuador, bei Deutschland keine – deutliche Tendenz.
  • Das Spiel gegen Ecuador ist das letzte Gruppenspiel am 25. Juni um 22 Uhr.
  • Hitze sorgt im Labor für Kondenswasser, doch die Experimente laufen weiter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im nächsten Spiel der deutschen Kicker bei der WM in Übersee geht es wohl vor allem um die Platzierung in der Gruppe, den Gruppensieg oder halt eine möglichst gute Ausgangslage für die K.-o.-Runde. Punkte und Tabellenplatz entscheiden über den weiteren Weg im Turnier.

Es ist das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador am 25. Juni um 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit – und wieder wagen die Bakterien aus dem Orakel der Hochschule Furtwangen eine Prognose. Im Labor in Schwenningen setzte Professor Markus Egert die Mikroben in der Petrischale auch wieder auf diese Vorausschau an – und kann jetzt vermelden: Man sehe „einen klaren Sieg für das deutsche Team“.

Der bekannte Mikrobiologe (und bekennende Fußballfan) liest aus den Wanderbewegungen in der Schale zwischen der aufgebrachten deutschen Flagge und der Ecuadors eine klare Tendenz heraus: „Sieht nach einer recht einseitigen Partie aus. Kolonien fast ausschließlich in der Hälfte von Ecuador. Zudem drei Kolonien im Strafraum von Ecuador, keine (!) bei Deutschland. Offensichtlich ein klarer Sieg.“

Schwitzen allerorten

Und noch etwas Interessantes haben der Professor und seine Studierenden beobachtet: Momentan mache auch den Mikroben die Hitze zu schaffen. „Daher sieht man ein bisschen Kondenswasser am Rand des Deckels und unter dem Spielfeld“, wird erläutert.

Es „schwitzen“ also nicht nur die Spieler auf dem Feld, die Fans in Schwenningen, Furtwangen und ganz Deutschland, sondern nun auch noch das Orakel. Bleibt zu hoffen, dass es wie ja schon bei den Partien gegen Curaçao und die Elfenbeinküste wieder richtig liegt. Bis zum nächsten Spiel im Sechzehntelfinale können dann auch mal die Bakterien kurz durchatmen und abkühlen, bevor auch sie wieder ran müssen.

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