Vision wird Wirklichkeit: Die Gartenschau 2031 in Tuttlingen rückt näher

Los geht’s: Beim „Golem“ haben die ersten Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Gartenschau 2031 begonnen.
Stadt Tuttlingen/Arno Specht- Arbeiten am Donauufer beim „Golem“ haben begonnen – Teil der Gartenschau 2031 in Tuttlingen.
- Neue Sitzstufen entstehen, damit Besucher unabhängig vom Pegel direkt am Wasser sitzen können.
- Ufer wird angepasst, weil die Podeste seit dem Wegfall des Aufstaus zu hoch liegen.
- Kosten liegen bei etwa 380.000 Euro, eine anteilige Refinanzierung aus dem Sanierungstopf ist erwartet.
- Zeitplan: Garten- und Landschaftsbau bis Oktober, Vegetation bis ins Frühjahr 2027, Freigabe bis Sommer 2027.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gartenschau 2031 in Tuttlingen wirft ihre Schatten voraus: Am Donauufer im Bereich des „Golem“ begannen jetzt die Arbeiten an einem Teilprojekt, das zum großen Gesamtkonzept der Gartenschau zählt.
Einst reichte das Wasser der Donau bis kurz unter die schweren Betonstege. Viele erinnern sich noch daran, dass man bis vor wenigen Jahren von dort die Füße ins Wasser baumeln und auf die Fontäne blicken konnte. Seit die Donau nicht mehr aufgestaut ist, schweben die Podeste zu hoch in der Luft – was eine Umgestaltung des Ufers nötig machte. Die Anpassung des gesamten Donauufers auf den geänderten Wasserpegel ist eines der wichtigsten Themen bei der Gartenschau 2031.
„All diese Arbeiten wären so oder so nötig gewesen – ob mit oder ohne Gartenschau“, so Oberbürgermesiter Michael Beck. Nun wird auch die Anpassung des nördlichen Donauufers zwischen der Groß Bruck und der Strandbar „Golem“ zum Teil des Gesamtpakets. Im Bereich des „Golem“ wird vor allem das Ufer neugestaltet.
An der Wasserkante sitzen
Unterhalb der Podeste werden dabei Erde und Steine so modelliert, dass die Betonelemente wieder verkehrssicher sind. Der bisherige Zustand wäre auf Dauer aus baurechtlichen Gründen auch nicht zulässig gewesen – es sei denn, man hätte ein störendes Gelände installiert. Im Bereich der Strandbar „Golem“ werden zusätzliche Sitzstufen eingebaut. Sie sorgen dafür, dass man künftig – unabhängig vom aktuellen Donaupegel – immer direkt an der Wasserkante sitzen kann.
Die Arbeiten waren auch ohne den Gartenschauzuschlag schon fest für das Jahr 2026 eingeplant und kalkuliert, jetzt sind sie die ersten Bauarbeiten, die im Zusammenhang mit der Gartenschau auch konkret umgesetzt werden. Die Kosten für diese Einzelmaßnahme liegen bei etwa 380.000 Euro. Dieser Abschnitt liegt im Sanierungsgebiet, die Stadt erwartet deshalb eine anteilige Refinanzierung aus dem Sanierungstopf, deren genaue Höhe jedoch erst nach Fertigstellung der Maßnahme ermittelt werden kann.
Das ist der Zeitplan
Die schweren Garten- und Landschaftsbauarbeiten sollen voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen sein. Danach folgen noch die Vegetationsarbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 dauern. Eine Freigabe der Anlage ist bis zum Sommer 2027 vorgesehen. Dass genau an diesem Uferabschnitt die ersten Baumaßnahmen im Rahmen einer Gartenschau realisiert werden, hat übrigens eine gewisse Tradition: Auch im Vorfeld der Gartenschau 2003 war der Bau der damaligen Bootslände, aus der später dann das „Golem“ wurde, und die umgebende Ufergestaltung die erste konkrete Baumaßnahme im Rahmen des damaligen Gesamtprojekts.
