Virus im Schwarzwald-Baar-Kreis
: Deshalb wird die Impfung gegen RSV empfohlen

Die AOK in Villingen-Schwenningen erläutert Zahlen zur Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytialvirus.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Impfkommission empfiehlt eine RSV-Prophylaxe. (Symbolfoto)

Pixabay/Triggermouse

Bei Säuglingen in Deutschland sind Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytialvirus (RSV) die häufigste Ursache für Krankenhauseinweisungen.

Bis zu 70 Prozent aller Säuglinge stecken sich in ihrem ersten Lebensjahr mit dem RS-Virus an. In Deutschland erkranken pro Saison etwa 25 000 Kleinkinder schwer an RSV. Innerhalb der ersten beiden Lebensjahre machen fast alle Kinder mindestens eine RSV-Infektion durch.

2024 mussten im Schwarzwald-Baar-Kreis 49 bei der AOK versicherte Minderjährige mit einer RSV-Erkrankung stationär behandelt werden. Eine Ansteckung mit dem RS-Virus verursacht bei Säuglingen und Kleinkindern, aber auch bei Erwachsenen eine Reihe von Beschwerden, die von leichten erkältungsähnlichen Symptomen bis zu schweren Atemwegserkrankungen reichen. Unter den Kindern, die wegen RSV im Krankenhaus behandelt werden müssen, sind etwa doppelt so häufig Jungen wie Mädchen.

Lange Zeit unterschätzt

Die Verbreitung des Virus wurde lange Zeit unterschätzt. „Bei Säuglingen erfordert eine RSV-Infektion in zwei bis drei Prozent der Fälle einen Krankenhausaufenthalt“, so Ralph Bier, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg.

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„Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen Neugeborenen und Säuglingen in ihrer ersten RSV-Saison eine einmalige RSV-Prophylaxe“, so der AOK-Arzt. Diese erfolgt mit dem Antikörper Nirsevimab, der eine passive Immunisierung und somit einen sofortigen Schutz bewirkt.