Villinger Klosterringschule
: Mit Tauschschrank Förderpreis des SC Freiburg gewonnen

Die Klosterringschule Villingen darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Sie wurde mit dem FAIR ways Förderpreis des SC Freiburg ausgezeichnet.
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(red/pm)
VS-Villingen
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Die Villinger Klosterringschule gewinnt den Förderpreis (von links): Dennis Bürer (Straub Verpackungen), Julian Limberger (Lehrer Klosterringschule), Mio Backhaus (SC Freiburg, Bundesliga-Team Männer), Lillian Joos (Schulleitung Klosterringschule), Nora Scherer (SC Freiburg, Bundesliga-Team Frauen) und Patrick Gemeinder (Leitung Marketing und Projektmanagement Straub Verpackungen).

Die Villinger Klosterringschule gewinnt den Förderpreis (von links): Dennis Bürer (Straub Verpackungen), Julian Limberger (Lehrer Klosterringschule), Mio Backhaus (SC Freiburg, Bundesliga-Team Männer), Lillian Joos (Schulleitung Klosterringschule), Nora Scherer (SC Freiburg, Bundesliga-Team Frauen) und Patrick Gemeinder (Leitung Marketing und Projektmanagement Straub Verpackungen).

SC Freiburg
  • Klosterringschule Villingen erhält den FAIR ways Förderpreis des SC Freiburg.
  • Ausgezeichnet wurde ein Tausch-Schrank für Schul- und Sportmaterialien.
  • Ziel ist Nachhaltigkeit und Solidarität: Geben und kostenloses Nehmen für Kinder.
  • Preisgeld 3000 Euro von Straub Verpackungen ermöglicht Ausbau und Ausstattung.
  • Schulleitung betont Chancengleichheit und praktisches Lernen von Fairness.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Überzeugt hat die Jury unter anderem das Projekt der Klosterringschule, das Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und soziale Unterstützung miteinander verbindet: ein Tausch-Schrank für Schüler. Für das Projekt erhält die Schule ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro vom ihrem Projektpaten Straub Verpackungen aus Bräunlingen.

Die Idee dazu stammt von Julian Limberger, dem Initiator des Projekts. Der Tausch-Schrank soll Kindern die Möglichkeit geben, nicht mehr benötigte Schul- und Sportmaterialien weiterzugeben, anstatt sie wegzuwerfen. Alte Hefte, gut erhaltene Sportsachen oder andere Materialien können dort abgelegt werden. Kinder, die etwas benötigen, können sich kostenlos daraus bedienen.

„Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Dinge, die für den einen nicht mehr gebraucht werden, für ein anderes Kind noch sehr wertvoll sein können“, erklärt Julian Limberger. Dabei gehe es nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um Solidarität innerhalb der Schulgemeinschaft.

Der Schrank soll zudem gezielt mit Materialien ausgestattet werden, die im Schulalltag benötigt werden. Dazu gehören beispielsweise Bleistifte, Patronen, Geodreiecke und weitere Schreib- und Unterrichtsmaterialien. So können auch Kinder unterstützt werden, deren Familien sich zusätzliche Schulmaterialien nicht ohne Weiteres leisten können, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Mehr Chancengleichheit

Für die Schulleitung ist das Projekt ein gelungenes Beispiel dafür, wie aus einer einfachen Idee ein konkreter Beitrag zu mehr Chancengleichheit entstehen kann. Lillian Joos betont: „Der Tausch-Schrank zeigt, dass Fairness im Schulalltag ganz konkret gelebt werden kann. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, gut ausgestattet am Unterricht teilzunehmen.“

Auch der Gedanke des Weitergebens spielt für die Schule eine wichtige Rolle. Statt gebrauchte Dinge wegzuwerfen, bekommen sie eine zweite Chance. „Wir freuen uns besonders, dass die Kinder selbst erleben können, wie Teilen und Nachhaltigkeit funktionieren – ganz praktisch und direkt in ihrer Schule“, sagt Joos.

Mit dem Preisgeld von 3000 Euro kann die Klosterringschule das Projekt nun weiter ausbauen und den Tausch-Schrank mit zusätzlichen Materialien ausstatten. Damit soll das Angebot möglichst vielen Schülern zugutekommen.