Verwaltung informiert über Finanzen: Immer weniger Gewerbesteuer in Niedereschach

Dank der vielen gut aufgestellten Betriebe, auch im Gewerbegebiet im Kernort Niedereschach, ist die Gewerbesteuer neben dem Anteil an der Einkommensteuer die Haupteinnahmequelle der Gemeinde.
Albert Bantle- Niedereschach informiert: Gewerbesteuer ist neben Einkommensteueranteil wichtigste Einnahme.
- Jahresrechnung 2025 und Sonderrechnung Wasser: Beratung im Gemeinderat am 14. September.
- Prognosen schwankten: Start mit 136.000 Euro Minus, Zwischenbericht bei 3,7 Mio. Euro.
- Zweites Halbjahr brachte Plus von 288.000 Euro zur Hochrechnung – Umlage lag bei 570.000 Euro.
- Einnahmen rückläufig seit 2022: 7,799 Mio., 2023 5,296 Mio., 2024 4,358 Mio., 2025 4,018 Mio.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem umfassenden Zahlenwerk wird sich der Niedereschacher Gemeinderat in einer ersten Sitzung nach der Sommerpause, am 14. September, bei der geplanten Feststellung der Jahresrechnung 2025 einschließlich der Sonderrechnung des Eigenbetriebes Wasserversorgung befassen.
Auf großes Interesse, weil für die Einnahmen der Gemeinde besonders wichtig, stößt dabei bei den Gemeinderäten stets die Entwicklung bei der Gewerbesteuer, die im Jahr 2025 weiterhin, wie auch in den Jahren zuvor, sehr starken Schwankungen unterlag.
Deshalb war es für das Rechnungsamt bei der Aufstellung des Haushaltsplanes für 2025 mit Blick auf den Haushaltsansatz einmal mehr nicht ganz einfach mit der genauen Prognose. Das Jahr 2025 begann mit einem Minus in Höhe von 136.000 Euro im Vergleich zum Haushaltsansatz, der bei 4,3 Millionen Euro lag.
Zum Zeitpunkt des Finanzzwischenberichtes wurde die Hochrechnung zum Jahresende noch mit 3,7 Millionen Euro, also 600.000 Euro unter dem ursprünglichen Ansatz, prognostiziert.
Verbesserungen im zweiten Halbjahr
Im zweiten Halbjahr und gegen Ende des Jahres 2025 verbesserte sich die Gewerbesteuerentwicklung dann jedoch, sodass am Ende des Jahres ein Plus von 288.000 Euro im Vergleich zur Hochrechnung beim Finanzzwischenbericht erreicht werden konnte.
Die Gewerbesteuerumlage betrug demzufolge 570.000 Euro. Im Vergleich zum aktualisierten Haushaltsansatz in Höhe von 418.000 Euro mussten damit 152.000 mehr Umlage bezahlt werden.
Rückläufige Gewerbesteuereinnahmen
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde seit dem Jahr 2022 rückläufig sind. Dem einigen positiven Sondereffekten geschuldeten Rekordjahr 2022, mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 7,799 Millionen Euro, folgten im Jahr 2023 Einnahmen in Höhe von 5,296 Millionen Euro, 2024 waren es noch 4,358 Millionen Euro und 2025 4,018 Millionen Euro. Die Gewerbesteuereinnahmen sind also in Niedereschach seit dem Jahr 2022 rückläufig.