Versorgung in VS
: Stadt passt Abwassergebühren an

Die Abwassergebühren in Villingen-Schwenningen steigen teilweise: Für die Jahre 2026 und 2027 wurden neue Gebührensätze kalkuliert.
Von
Simone Neß
Oberndorf
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Bei den Abwassergebühren in Villingen-Schwenningen gibt es leichte Veränderungen. (Symbolfoto)

© Andrey Popov – stock.adobe.com

Im Auftrag des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Villingen-Schwenningen (SEVS) wurden die Abwassergebühren für die Jahre 2026 und 2027 neu kalkuliert.

Die neuen Gebührensätze sehen demnach wie folgt aus: Die Schmutzwassergebühr soll künftig 2,19 Euro pro Kubikmeter betragen (bisher: 2,06 Euro pro Kubikmeter), die Niederschlagswassergebühr senkt sich um zwei Cent auf 0,46 Euro pro Quadratmeter (bisher: 0,48 Euro pro Quadratmeter) und die Abwassergebührensätze für Kläranlagen erhöhen sich von bisher 51,50 Euro pro Kubikmeter auf 54,75 Euro pro Kubikmeter.

Im Vergleich zu anderen Städten vergleichbarer Größenordnung bewegt sich Villingen-Schwenningen auf einem durchschnittlichen Niveau: So liegen die Schmutzwassergebühren beispielsweise in Reutlingen mit 2,70 Euro pro Kubikmeter deutlich höher, während sie in Tübingen mit lediglich 1,67 Euro pro Kubikmeter spürbar niedriger liegen. Bei den Niederschlagswassergebühren erhebt Pforzheim mit 1,07 Euro pro Quadratmeter deutlich höhere Gebühren als Villingen-Schwenningen, während Tübingen auch hier mit 0,38 Euro pro Quadratmeter am günstigsten ist.

Die neuen Gebührensätze sollen ab 1. April 2026 gelten. Der Technische Ausschuss fasste am Dienstagabend einen einstimmigen Empfehlungsbeschluss über die neuen Gebührensätze. Diese sollen im Gemeinderat final beschlossen werden.

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