Verkehrslärm in Fischbach
: Keine Sanierung der Straße in Sicht

Seit Jahren warten Anwohner in Fischbach auf eine Sanierung der holprigen Fahrbahn in der Königsfelder Straße. Die Gemeinde steht mit dem Regierungspräsidium Freiburg in Kontakt, kann die Sanierung aber nicht selbst veranlassen. Mögliche Schritte kommen bei einem Ortstermin zur Sprache.
Von
Albert Bantle
Niedereschach-Fischbach
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Nicht mehr länger vertrösten lassen wollen sich die Anwohner in der Königsfelder Straße angesichts der Verkehrslärms auf die innerörtliche Sanierung der L 181.

Nicht mehr länger vertrösten lassen wollen sich die Anwohner in der Königsfelder Straße angesichts der Verkehrslärms auf die innerörtliche Sanierung der L 181.

Albert Bantle
  • Anwohner in Fischbach klagen über Verkehrslärm auf der L 181 in der Königsfelder Straße.
  • Die Gemeinde ist mit dem Regierungspräsidium Freiburg im Kontakt, kann aber nicht selbst sanieren.
  • Sanierung soll mit der Umgestaltung der Ortsmitte verknüpft werden – Entscheidung liegt beim Land.
  • Ortstermin mit Behörden steht bevor, doch ein Baubeginn im nächsten Jahr ist nicht zugesichert.
  • Tempo 30 aus Lärmschutzgründen wird bei der Verkehrsschau am 19. November geprüft.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Mit Josef Link und dem Ehepaar Alex und Lydia Lindinger nutzten in der Sitzung des Fischbacher Ortschaftsrates drei direkt betroffene Anwohner der vielbefahrenen Königsfelder Straße die Frageviertelstunde: Sie forderten Informationen zum Stand der nicht nur aus ihrer Sicht dringend notwendigen Sanierung der Königsfelder Straße.

„Da wird man Jahr für Jahr vertröstet und nichts geht“, fasste Alex Lindinger seine Eindrücke zusammen. Wegen der vorhandenen Bodenwellen und Unebenheiten verursache der Fahrzeugverkehr einen Lärm, dass man „morgens um fünf bereits senkrecht im Bett steht“. Er selbst habe wegen der Zustände bereits eine E-Mail an das Straßenbauamt geschickt und die freundliche Rückmeldung erhalten, dass man seine Mail an das zuständige Ressort des Regierungspräsidiums Freiburg weitergeleitet habe.

Die Königsfelder Straße in Fischbach sei Teil der L 181, genau wie der Bereich im Vogelsang in Fischbach, in dem es die gleichen Beschwerden durch Anwohner gebe. Deswegen sei das Land Baden-Württemberg zuständig. Dass im Vogelsang dieselben Probleme vorhanden sind wie in der Königsfelder Straße, bestätigte Gerhard Weisser in der Sitzung.

„In der Tat sind wir nicht Herr des Verfahrens“, erklärten denn auch Ortsbaumeister Hartmut Stern und Bürgermeister Martin Ragg im Einklang. Man stehe wegen der innerörtlichen Sanierung der L 181 in Kontakt mit dem Regierungspräsidium. Die Sanierung hänge aber auch mit der geplanten Um- und Neugestaltung der Ortsmitte zusammen. Dort soll die Verkehrssicherheit vor allem für Fußgänger, darunter viele Kinder, erhöht und zudem die vorhandene Busbucht barrierefrei umgestaltet werden.

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Bau hängt von Mitteln des Landes ab

„Wir von der Kommune sind bereit, wenn das Regierungspräsidium signalisiert, dass Mittel bereitstehen“, so der Ortsbaumeister. Ideal wäre es, wenn die innerörtliche Sanierung der L 181 zusammen mit der Umgestaltung in der Ortsmitte umgesetzt werden könnte, so Stern weiter. Demnächst finde ein Ortstermin mit den zuständigen Behördenvertretern statt. Das heiße aber nicht, dass im nächsten Jahr saniert wird. Letztlich hänge das vom Regierungspräsidium ab. Mit entscheidend sei, ob seitens des Landes die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

„Da heißt es immer, dass Mittel für Infrastrukturmaßnahmen bereitstehen und nicht abgerufen werden“, wunderte sich Alex Lindinger in diesem Zusammenhang. Er bat darum, sich bei der anstehenden Verkehrsschau am 19. November Gedanken zu machen, wie in der Königsfelder Straße die untragbare Situation kurzfristig verbessert werden kann, bis die Sanierung erfolgt.

Tempo 30 als mögliche Lösung

Im Verlauf einer langen Diskussion zwischen den Zuhörern, den Mitgliedern des Ortschaftsrates, dem Ortbaumeister und dem Bürgermeister kam die Idee auf, die L 181 aus Lärmschutzgründen innerörtlich mit Tempo 30 zu versehen. Das sei jedoch nur sinnvoll, wenn dies dann auch kontrolliert werde. Seitens der Verwaltung will man diesen Vorschlag am 19. November mit den Experten der Verkehrsschau besprechen. Über das Ergebnis dieser Besprechung werde der Ortschaftsrat dann informiert, wenn die schriftliche Stellungnahme der Verkehrsexperten vorliege.