Vereine in Tuningen
: So gehen die Tännlegeister in die Zukunft

Die Jahreshauptversammlung der Narrenzunft Tuningen Tännlegeister war von vielen wichtigen Berichten und Entscheidungen geprägt, die den Verlauf und die Entwicklung des Vereins betreffen.
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red/pm
Oberndorf
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Auf dem Foto stehend von links Ines Bioni, Nico Bioni, Mandy Hütter, Axel Wolf, Robin Inscher, Carsten Willmann, Michael Schill und sitzend von links Max Schnekenburger, Uwe Bioni, Thomas Hütter, Davide Quartarone.

Verein

Bei der Jahreshauptversammlung der Narrenzunft Tuningen Tännlegeister kamen zahlreiche Mitglieder zusammen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Die Veranstaltung war von vielen wichtigen Berichten und Entscheidungen geprägt, die den Verlauf und die Entwicklung des Vereins betreffen.

Rückblick Die erste Zunftschreiberin, Tanja Gallmann, berichtete von den Veranstaltungen, die die Narrenzunft im Jahr 2024 besuchte. Während der Fasnet war die Zunft in Aichhalden, Weigheim, Tuttlingen, Schwenningen, Bad Dürrheim und Deißlingen zu Gast. Besonders hervorzuheben war laut Verein das erfolgreiche Maifest, das mit einer großen Anzahl an Tuninger Gästen sowie zahlreichen Besuchern aus nah und fern stattfand. Das Maifest erwies sich erneut als ein Höhepunkt des Vereinsjahres und trug maßgeblich zur Festigung des guten Rufs der Narrenzunft bei.

Finanzen Schatzmeister Axel Wolf gab einen Überblick über die finanzielle Lage des Vereins. Er vermeldete ein kleines Minus in der Kasse, was auf größere Anschaffungen im Bereich des Vereinsbedarfs zurückzuführen sei. Trotz dieser Entwicklung bescheinigten die Kassenprüfer Sandra Reich und Ute Plonka dem Vorstand eine einwandfreie Kassenführung. Die Versammlung nahm die Berichterstattung zur Kenntnis und zeigte sich zufrieden mit der transparenten Finanzlage des Vereins. Bürgermeister Ralf Pahlow ließ es sich nicht nehmen, in seiner Rede seinen Dank auszusprechen. Er lobte die Narrenzunft Tuningen Tännlegeister für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Entlastung Besonders betonte er, dass die Zunft über die Gemeindegrenzen hinaus ein gern gesehener Gast sei und als ein schönes Aushängeschild für Tuningen fungiert. Im Anschluss an seine Ansprache nahm Bürgermeister Pahlow die Entlastung der Vorstandschaft vor, die einstimmig durch die anwesenden Mitglieder bestätigt wurde.

Vorstandswahlen Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die von der Vorstandschaft beantragte Satzungsänderung. Diese sah vor, die Zahl der Mitglieder im Vorstandsgremium zu erweitern, um die Arbeitslast besser verteilen zu können und jungen Mitgliedern mehr Verantwortung zu geben. Die Versammlung stimmte der Satzungsänderung einstimmig zu.

Bei den Wahlen gab es Veränderungen. So wird ab sofort Robin Inscher das Amt des Zunftschreibers von Tanja Gallmann übernehmen. Als erster Blätzlemeister tritt Nico Bioni die Nachfolge von Uwe Plonka an. Bestätigt in ihren Ämtern wurden Thomas Hütter als erster Zunftmeister sowie Axel Wolf als erster Schatzmeister. Auch die Kassenprüferinnen Sandra Reich und Ute Plonka wurden erneut gewählt. Zudem wird die Vorstandschaft in Zukunft durch Max Schnekenburger und Mandy Hütter ergänzt, die mit ihrem Engagement und frischen Ideen eine wertvolle Unterstützung für den Verein darstellen.

Das Jubiläum 2027 Ein ganz besonderer Ausblick galt dem Jahr 2027, wenn die Narrenzunft Tuningen Tännlegeister ihr 33-jähriges Bestehen feiern wird. Das närrische Jubiläum soll am 9. Januar 2027 mit einer Wiederauflage der Geisternacht gefeiert werden. Mit zahlreichen Gastzünften und der Bevölkerung soll in der Festhalle und einem großen Partyzelt ein unvergesslicher Abend verbracht werden.

Die Jahreshauptversammlung der Narrenzunft Tuningen Tännlegeister war ein gelungener Abend, „der nicht nur auf die Erfolge des vergangenen Jahres zurückblickte, sondern auch zukunftsorientierte Entscheidungen für die Weiterentwicklung des Vereins traf“, heißt es im Pressebericht. Die Zunft zeige sich weiterhin als engagierte Gemeinschaft, die nicht nur in Tuningen, sondern auch über die Gemeindegrenzen hinaus als fester Bestandteil des kulturellen Lebens wahrgenommen werde.

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