Unterwegs mit Oldtimern: Zu diesen Zielen reisen die Rietvögel

Die Schlösser und Museenlandschaft von Hohenzollern-Oberschwaben machten die Rietvögel mit ihren Oldtimern in diesem Jahr unsicher.
Willi ZimmermannDas Zähringerfest brachte die Rietvögel auf die Idee, ihren Oldtimer-Fuhrpark in Szene zu setzen, mit kleinen oder größeren Ausflügen in die Zähringer Partnerstädte.
Ein Faible für alte und auch neuere Autos und daran herumzuschrauben war den Krakes schon von jeher etwas eigen. Es lag wohl etwas daran, dass die Firma Auto-Ummenhofer im Riet beheimatet war, wo heute noch der Riet-Bunker an Fastnacht ist.
Auch wenn die Zähringer zwischenzeitlich gewissermaßen abgereifelt sind, zu deren mehr oder weniger buckligen Verwandtschaft gibt es auch lohnende Ausfahrtziele. So ging es heuer ins Hohenzollerische und Oberschwäbische.
In Sigmaringen
Schloss Sigmaringen mit Führung war eine Besonderheit. Wer weiß, ob man den Fürsten mit seiner Band nicht doch einmal für den Rietball engagieren kann.
Aber auch um Aulendorf gibt es genügend Buren mit Rittermahl, Museen für Autos und Fasnet, der Kreis schließt sich eben immer wieder.
Nobelmarken ganz vorn
In Reih und Glied wurden die Fahrzeuge vor dem Alten Rathaus in Villingen in Le-Mans-Start-Manier aufgereiht. Beim Ausfahren fuhren die schicken Nobelmarken-Oldtimer natürlich voraus. Als Besenwagen gaben Mungas, Iltisse und Kübelwagen von der Truppe gefechtsbereit Rückendeckung.
Bis zum Rietvögel-Sommerfest am 19./20. Juli am Walkebuck will man längst wieder zurück sein. „E weng Hiddelisgeld“ für die nächste Reise will erst verdient sein.