Unternehmen suchen Nachwuchs: Trotz Krise noch zahlreiche Ausbildungsplätze im Schwarzwald-Baar-Kreis frei

In der Metall- und Elektroindustrie sind kurz vor Ausbildungsbeginn noch einige Ausbildungsplätze unbesetzt. (Symbolfoto)
Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa- Kurz vor Ausbildungsbeginn sind in der M+E-Industrie im Schwarzwald-Baar-Kreis viele Plätze frei.
- Südwestmetall betont gute Chancen für Jugendliche und wirbt für frühzeitige Berufsorientierung.
- Allramseder: Jugendliche sollen Betriebe erleben, Aufgaben testen und eigene Talente entdecken.
- Praktikumswochen vom 12. Oktober bis 6. November bieten Tagespraktika in Baden-Württemberg.
- Anmeldung für Schüler ab Klasse 8 und für Unternehmen unter praktikumswoche.de/regionen/baden-wuerttemberg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind in der Metall- und Elektroindustrie (M+E) noch zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt. Das teilt die Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in einer Pressemitteilung mit.
„Trotz der gegenwärtigen Krise sind die Chancen für Jugendliche weiterhin gut. Es werden Auszubildende in der Breite der Industrie und der Berufsbilder gesucht“, sagt Lisa-Maria Allramseder, Geschäftsführerin der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau. „Eine Ausbildung in der M+E-Industrie bietet jungen Menschen anspruchsvolle Aufgaben in einem High-Tech-Umfeld mit attraktiven beruflichen Perspektiven“, erklärt Allramseder.
Entscheidend sei dabei, Jugendliche frühzeitig und praxisnah bei ihrer Berufswahl zu unterstützen. „Wer nur Berufsbeschreibungen liest, weiß noch lange nicht, welcher Beruf wirklich zu ihm passt. Junge Menschen müssen Betriebe erleben, Aufgaben ausprobieren und ihre eigenen Talente entdecken können“, macht die Geschäftsführerin deutlich.
Praktika sollen Orientierung bieten
Um Jugendlichen einen besseren Einblick in die Vielfalt der Ausbildungsberufe zu ermöglichen, finden vom 12. Oktober bis 6. November wieder in ganz Baden-Württemberg Kennenlernpraktika im Rahmen der Praktikumswochen statt. Die Aktion wird von Südwestmetall, den Kammern, der Landesregierung, der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Netzwerk Schulewirtschaft unterstützt.

Lisa-Maria Allramseder: „Trotz der gegenwärtigen Krise sind die Chancen für Jugendliche weiterhin gut. Es werden Auszubildende in der Breite der Industrie und der Berufsbilder gesucht“
Südwestmetall„Die Tagespraktika sind unkompliziert und praxisnah. Sie geben Jugendlichen Orientierung und ermöglichen den Unternehmen, potenzielle Bewerber persönlich kennenzulernen“, erklärt Allramseder. „Aus einem Praktikum kann schnell ein Ausbildungsverhältnis werden.“
Eine Teilnahme ist auch während der Schulzeit möglich. Schüler können dafür eine Befreiung vom Unterricht beantragen.
Unternehmen werben um Nachwuchs
Für die Unternehmen sind die Praktikumswochen laut Pressemitteilung ein wichtiger Baustein bei der Nachwuchsgewinnung. Sie können interessierten Jugendlichen zeigen, welche Tätigkeiten, Technologien und Entwicklungsmöglichkeiten die Metall- und Elektroindustrie bietet.
„Der demografische Wandel verschärft den Wettbewerb um Nachwuchskräfte. Deshalb müssen wir längerfristiger denken und früher und gezielter für die duale Ausbildung werben“, sagt die Bezirksgruppen-Geschäftsführerin und ruft weitere Unternehmen zur Teilnahme auf.
Eine gute Berufsorientierung helfe dabei nicht nur den Jugendlichen. Sie trage zugleich dazu bei, die Fachkräftebasis der Industrie langfristig zu sichern. „Davon profitieren junge Menschen, Unternehmen und die gesamte Region“, betont Allramseder.
Anmeldung bereits möglich
Schüler ab der achten Klasse können sich bereits für die Praktikumswochen anmelden. Informationen und die Anmeldung gibt es unter praktikumswoche.de/regionen/baden-wuerttemberg.
Auch interessierte Unternehmen können sich beteiligen. Informationen und Anmeldung gibt es unter praktikumswoche.de/regionen/baden-wuerttemberg/unternehmen-baden-wuerttemberg.
Südwestmetall in der Region
Die Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau mit Sitz in Villingen ist eine von landesweit zwölf Bezirksgruppen des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg (Südwestmetall), dem größten industriellen Arbeitgeberverband Deutschlands. Die Bezirksgruppe vertritt gemeinsam mit dem Unternehmensverband Südwest e. V. rund 230 Mitgliedsfirmen mit circa 46.000 Beschäftigten in den Landkreisen Schwarzwald-Baar, Rottweil, Tuttlingen, Konstanz und Waldshut.
