Umweltfreundlicher Strom: Photovoltaikanlage entsteht in Fischbach

Auf Hochtouren laufen derzeit die Arbeiten für den Bau einer Freiflächenphotovoltaikanlage im Bereich „Mörzenbrunnen“ in Fischbach.
Albert BantleBei zwei Gegenstimmen durch Markus Dietrich und Rüdiger Krachenfels stellte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die örtlichen Bauvorschriften des Bebauungsplanes Sondergebiet „Solarpark Mörzenbrunnen“ fest und beschloss diesen als Satzung.
Über die im Zuge der erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden eingegangenen Stellungnahmen wurde ebenfalls entschieden, nachdem zuvor der Planer, Rainer Christ vom Büro BIT-Ingenieure, diese erläutert hatte. Insgesamt waren bei der erneuten Offenlage zwölf Stellungnahmen, ausschließlich von Behörden, eingegangen.
Von den Elektrizitätswerken Schönau (EWS) nahm deren Projektleiter für den Bereich Photovoltaik, Felix Kübler, an der Sitzung teil. Für die technische Gesamtplanung der Freiflächenphotovoltaikanlage, mit deren Bau bereits begonnen wurde, ist zudem die Firma Solarcomplex AG aus Singen mit im Boot.
Lange dauerndes Verfahren
Wie lange solche Verfahren in Deutschland dauern, zeigte die von Christ in Erinnerung gerufene Chronologie: Zweieinhalb Jahre sind vergangenen, seit am 13. März im Gemeinderat der Aufstellungsbeschluss fiel.
Bislang wurde die für den Bau der Anlage vorgesehene Fläche, die 6,39 Hektar umfasst, als landwirtschaftliche Acker- und Wiesenfläche genutzt. Die PV-Anlage ist mit einer Leistung von 6,3 Megawatt (MW) geplant. Sie dient der Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie, welcher in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Die erneute Offenlage wurde aufgrund von Änderungen an der Modulplanung erforderlich. Den Ausführungen von Rainer Christ zufolge, wurden soweit möglich und erforderlich, sämtliche Stellungnahmen und Anregungen in den fortgeschriebenen Planunterlagen berücksichtigt.