Umspannwerk in Schwenningen: Warum der 25. Juli für die Stromversorgung wichtig wird

Das Umspannwerk in der Schwenninger Lupfenstraße wird modernisiert.
SVS/Oliver Bauer- SVS modernisiert das Umspannwerk in der Lupfenstraße – Investition in Versorgungssicherheit.
- Alte 110-kV-Freiluftschaltanlage wird durch gasisolierte Schaltanlage ersetzt, Trafo wird erneuert.
- Am Samstag, 25. Juli, startet die Inbetriebnahme einer provisorischen Schaltanlage.
- Umschaltung erfolgt am Abend; Versorgungsunterbrechungen werden nicht erwartet.
- Bei Störungen: Netzleitstelle SVS 07721/40504444, Bürgerhotline der Stadt 07721/827000.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die SVS starten eigenen Angaben zufolge Ende Juli eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre: die umfassende Modernisierung des Umspannwerks Schwenningen in der Lupfenstraße.
Die Modernisierung des Umspannwerks sei eine Investition in die Zukunft, um den steigenden Anforderungen der Energiewende und der wachsenden Stromnachfrage auch künftig zuverlässig gerecht zu werden.
Ziel sei die Erneuerung der über 50 Jahre alten 110-kV-Anlage und die langfristige Sicherung einer zuverlässigen Stromversorgung für Schwenningen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Neue Technik
Im Rahmen des Projekts werde die bestehende Freiluftschaltanlage durch eine moderne gasisolierte Schaltanlage ersetzt. „Die neue Technik benötigt deutlich weniger Platz, arbeitet besonders zuverlässig und erfüllt die neuesten technischen Standards. Gleichzeitig wird der bestehende Transformator erneuert und die Möglichkeit geschaffen, künftig eine Erweiterung an diesem Standort vornehmen zu können“, zeigt die SVS weiter auf.
„Mit dieser Maßnahme stärken wir die Versorgungssicherheit und investieren nicht nur in modernste Technik, ebenso erhöhen wir die Leistungsfähigkeit des Standorts in der Schwenninger Lupfenstraße“, erklärt SVS-Projektleiter Lucio Colucci.
Das Provisorium
Der offizielle Projektstart erfolgt am Samstag, 25. Juli, mit der Inbetriebnahme einer provisorischen Schaltanlage. Diese sei Voraussetzung dafür, dass die bestehende Anlage außer Betrieb genommen und anschließend zurückgebaut werden kann.
Für die Inbetriebnahme des Provisoriums werde die Stromversorgung für Schwenningen für einen kurzen Zeitraum über ein alternatives Umspannwerk sichergestellt. Nach erfolgreicher Umstellung auf das Provisorium erfolge die Versorgung wie bisher auch über das Umspannwerk in der Lupfenstraße. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes am Umspannwerk und der Technik ist für 2028 geplant.
Was am 25. Juli wichtig ist
Am Samstag, 25. Juli, erfolgt im Laufe des Abends die Umschaltung des Umspannwerks Schwenningen auf die provisorische Schaltanlage. Die Arbeiten beginnen planmäßig um 6 Uhr, informiert die SVS.
Für die Umschaltung wurden die erforderlichen Vorbereitungen bereits in den vergangenen Wochen von der SVS gemeinsam mit dem vorgelagerten Netzbetreiber Netze BW sowie weiteren beteiligten Fachfirmen getroffen. Hierzu gehören unter anderem umfangreiche Prüfungen der Anlagen- und Schutztechnik sowie die Einrichtung umfassender Bereitschafts- und Sicherheitskonzepte.
„Das Ziel aller Beteiligten ist es, die Umschaltung reibungslos, sicher und für die Bevölkerung unbemerkt durchzuführen. Versorgungsunterbrechungen werden nach aktuellem Planungsstand nicht erwartet. Die Inbetriebnahme des Provisoriums ist für die Abendstunden vorgesehen.“
Wichtige Telefonnummern
Sollte es wider Erwarten zu Störungen kommen, ist die Netzleitstelle der Stadtwerke Villingen-Schwenningen rund um die Uhr erreichbar: Netzleitstelle SVS: 07721/40504444.
Zur Unterstützung richtet die Stadt Villingen-Schwenningen für Samstag, 25. Juli, eine Bürgerhotline ein. Bürgerhotline der Stadt: 07721/827000.
