Trossinger FDP auf Besuch
: Weniger Bürokratie wünschenswert

Bei tropischen Temperaturen fand der Spaziergang der FDP in Schura statt. Ziel war der Betrieb des Schornsteinfegemeisters Ingo Hohner.
Von
Wilfried Strohmeier
Trossingen
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Schornsteinfegermeister Ingo Hohner, zünftig gekleidet, hat Freude an seinem Beruf.

Schornsteinfegermeister Ingo Hohner, zünftig gekleidet, hat Freude an seinem Beruf.

FDP Trossingen
  • FDP Trossingen besuchte in Schura den Betrieb des Schornsteinfegers Ingo Hohner.
  • Thema war der Arbeitsalltag: Ein Meister und ein Geselle betreuen Trossingen, Aldingen, Aixheim.
  • Früheres Monopol endete durch Liberalisierung im Landtag – neue Geschäftsfelder sind möglich.
  • Glanzruß wird heute meist manuell entfernt, falsches Heizen erhöht die Brandgefahr.
  • Messungen an Ölheizungen senken Emissionen; Hohner wünscht weniger Bürokratie und mehr Azubis.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ging um den Arbeitsalltag eines Schornsteinfegers. Mit einem Meister und einem Gesellen deckt die Firma einen großen Teil von Trossingen, Aldingen und Aixheim ab. Da Schornsteinfeger früher keine weiteren Tätigkeiten als das Kehren und die Abnahme von Feuerstätten ausüben durften, hatten sie eine Monopolstellung in ihrem Wirkungskreis.

Erst durch eine, durch die FDP im Landtag, Liberalisierung des Handwerks konnten weitere Geschäftsfelder abgedeckt werden. Die Bekämpfung von Glanzruß in den Kaminen wurde früher durch das Abbrennen geleistet. Heute, da sich auch die Haftung geändert hat, wird dies seltener gemacht. Der Schornsteinfeger geht diese Ablagerungen manuell an.

Falsches Betreiberverhalten, die perfekte Dämmung der Häuser und billige Feuerstätten erhöhen heute auch wieder die Gefahr eines Brandes im Kamin. Ein Teil der Arbeit von Ingo Hohner ist es, über das richtige Heizen aufzuklären. Ebenfalls wurde durch die zwingende Messung an Ölheizungen eine deutliche Verringerung von Emissionen festgestellt.

Für die Zukunft wünscht sich der Schornsteinfeger weniger Bürokratie, dafür mehr Auszubildende. Dieses Handwerk hat sich schon immer an die Zeit angepasst und es wäre wünschenswert, weniger Auflagen zu bekommen.

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