Tragischer Fund in VS-Tannheim: Mann tot in Wohnung entdeckt – elf Katzen leben zwischen Fäkalien

In der Wohnung des 49-Jährigen entdeckten die Einsatzkräfte elf lebende Katzen (Symbolbild).
Monika Skolimowska/dpa- Einsatz in VS-Tannheim: Polizei fand einen 49-Jährigen tot in seiner Wohnung.
- Auslöser war ein Zeuge, der sich um den Bekannten sorgte und die Polizei rief.
- Feuerwehr öffnete die Wohnung, Rettungskräfte konnten den Mann nicht mehr helfen.
- In der Wohnung lebten elf Katzen – Tierrettung fing sie ein und brachte sie ins Tierheim.
- Bilder zeigen widrige Bedingungen mit Fäkalien, Hinweise auf Fremdeinwirkung gab es nicht.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und letztlich auch die Tierrettung mussten am Samstag zu einem tragischen und zugleich ungewöhnlichen Einsatz in VS-Tannheim anrücken. Gegen 10 Uhr wurden die Kräfte an eine Wohnadresse in der Ortschaft geschickt.
„Ein Zeuge hat sich um einen 49 Jahre alten Bekannten gesorgt und im Zuge dessen schließlich die Polizei hinzugezogen“, erklärt Polizeisprecherin Katrin Rosenthal auf Anfrage unserer Redaktion. Die Feuerwehr mit den Abteilungen Tannheim und Pfaffenweiler hatte die Aufgabe, einen Zugang zur Wohnung des Mannes zu schaffen.
Hinter der Tür fanden sie den leblosen 49-Jährigen. Die Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen – er war bereits tot. Doch damit nicht genug: In seinen vier Wänden befanden sich zahlreiche Katzen. Daraufhin wurde die Tierrettung Südbaden an die Einsatzstelle gerufen.
Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung
„Wir wurden damit beauftragt, die Katzen in der Wohnung zu sichern. Insgesamt konnten wir elf Katzen in der Wohnung einfangen und ins Tierheim transportieren“, heißt es in einem Facebook-Beitrag der Tierrettung. Sie suchen nun einen neuen Besitzer. Die veröffentlichten Bilder machten dabei deutlich, dass die Katzen wohl unter teils widrigen Bedingungen lebten – davon zeugten Berge von Fäkalien.
Wie Rosenthal weiter erklärt, konnte der alarmierte Kriminaldauerdienst auch die Todesursache des 49-Jährigen klären. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.
