Tosender Applaus im Villinger Konzerthaus
: Weltklassepianistin gibt Solo-Zugabe

Das Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen tauchte in eine wunderbare Welt der Tonkunst ein. Einer der glanzvollen Höhepunkte war der Auftritt der 19 Jahre jungen Weltklassepianistin Eva Garet.
Von
Rainer Bombardi
Villingen-Schwenningen
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Erleichtert bedankt sich Solopianistin Eva Garet für den lange anhaltenden Applaus des Publikums.

Erleichtert bedankt sich Solopianistin Eva Garet für den lange anhaltenden Applaus des Publikums.

Rainer Bombardi
  • Sinfonieorchester VS begeisterte im Konzerthaus – Publikum spendete langen Applaus.
  • Pianistin Eva Garet spielte Beethovens 4. Klavierkonzert mit feinem Ausdruck.
  • Ihr Wechsel zwischen Forte und Pianissimo traf die Emotionen, Solo-Zugabe folgte.
  • Beethovens Fünfte eröffnete den zweiten Teil, der Schluss klang triumphal.
  • OB Jürgen Roth betonte Kultur als Brückenbauer und die Kraft gemeinsamer Vielfalt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Begleitung des Sinfonierorchesters gab sie Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur mit unbeschreiblichem Feingefühl für die kompositorische Ausdrucksstärke des Werks wieder.

Die Rumänin präsentierte sich im harmonischen Einklang mit ihrem Instrument, mit dem sie zu verschmelzen schien. Ihr feinsinniges Spiel auf den Tasten in Kombination mit einer ausgewogenen Dynamik und technisch versierten und differenziert wiedergegebenen Passagen berührte die Emotionen des Publikums.

Ihr nachdenklich stimmender Einstieg im zweiten Satz wechselte mit dem Einstieg des Sinfonieorchesters spontan in eine hoffnungsfrohe Stimmung über. Die Pianistin nutzte den Wechsel, um den in der Komposition verborgenen Gefühlsschwankungen mit einem kräftigen Forte und feinstem Pianissimo Gehör zu verleihen. So sehr, dass sie erst nach einer Solo-Zugabe unter erneut tosendem Applaus des Publikums die Bühne verlassen konnte.

Zu Beginn des Konzertes hatte Oberbürgermeister Jürgen Roth den Tag der Deutschen Einheit als einen Tag des Innehaltens, der Dankbarkeit und des gemeinsam vorwärts gerichteten Blicks bezeichnet. Er sprach von einer Vielfalt an Charakteren, die in der Gemeinschaft die Stärken einer Einheit widerspiegeln. Roth bezeichnete die Kultur als Brückenbauer, die den Horizont erweitert und in ihrer Vielfalt die Menschen eint. Als eines dieser Beispiele, die hierfür stehen, stufte er das Sinfoniekonzert ein, in welchem das Ineinandergreifen von Individualität und Zusammenspiel zur Harmonie führt.

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Dieses nahm zum Auftakt sein Publikum auf eine Reise in die Romantik mit, die in der Ouvertüre von E.T.A Hoffmanns „Trank der Unsterblichkeit“ wie ein Türöffner für die beiden folgenden Werke des großen Komponisten Ludwig van Beeethoven wirkte. Der zweite Konzertteil eröffnete mit Beethovens Fünfter Sinfonie, deren weltberühmter Einstieg wie ein Weckruf für das Publikum erklang. Im zweiten Satz spielten die Streicher in tänzerischer Leichtigkeit auf, während die Bläser immer wieder einen Marsch klangstark thematisierten.

Im dritten Satz zog das Orchester einen Spannungsbogen, in welchem es in seiner gesamten Dynamik auf den triumphalen Schluss zuführte. Minutenlanger Applaus brandete für die von Achim Fiedler mit ruhiger Hand geleitete orchestrale Aufführung auf.