Toiletten in Brigachtal: Künftig gibt es wohl keine Warteschlangen mehr

Neue Toiletten werden während der Sommerferien in der Froschberghalle in Brigachtal eingebaut (von links): Chiara Tadic, Fachangestellte Bauamt, Architekt Christian Kuberczyk und Bauamtsleiter Patrick Lutz.
Hella SchimkatDer Abbau der alten Toiletten wurde schon erledigt, über den Stand der Arbeiten berichteten Architekt Christian Kuberczyk und Bauamtsleiter Patrick Lutz.
Bei den Haushaltsberatungen für das Haushaltsjahr 2025 beschlossen die Gemeinderäte, dass die über 50 Jahre alten sanitären Anlagen in der Froschberghalle trotz klammer Kassen baulich ertüchtigt werden müssen.
Gemeinderat entscheidet sich für große Variante
Die erste Sanierungsvariante – die Variante Mini für 149 000 Euro – hätte die Sanierung der Bestandsanlagen beinhaltet. Die Gemeinderäte beschlossen jedoch die große Sanierung für 181 000 Euro. Dabei wird die alte Anlage um vier Toiletten erweitert. Dies sei notwendig, da die vorhandenen WCs gerade bei Großveranstaltungen teilweise doch recht knapp waren, und sich manchmal lange Warteschlagen bildeten, und das auch noch direkt neben der Küche. Patrick Lutz und Christian Kuberczyk erläuterten, dass Mitte Juli der Rückbau des Bestands erledigt wurde.
Arbeiten aufwendiger als gedacht
Es sei aufwendiger gewesen, als man erwartet hatte, betonten sie. Die Schwierigkeiten beim Rückbau waren die Betonwände, die teilweise sehr stark armiert und ineinander verkeilt waren, so Lutz.
Die Abwasserrohre im Anschlussbereich der Bodenplatte seien teilweise marode gewesen , so dass die Anschlüsse ertüchtigt werden mussten, erläuterte er weiter.
Fertigstellung Ende Oktober geplant
In den nächsten Wochen werde die Firma Winkler Villingen-Schwenningen mit den Sanitärarbeiten beginnen. Die Fliesen werden grau sein, der Herren- und Damen-Bereich werde getauscht. Durch das Verschieben der Wand werde der Bereich rund zehn Quadratmeter größer werden. Vorgesehen sei die Fertigstellung der Anlage Ende Oktober.