Froschberghalle in Brigachtal: So geht es mit den maroden Toiletten weiter

Die Toilettenanlage in der Froschberghalle soll saniert werden. (Symbolfoto)
© Brian – stock.adobe.comDie anstehende Sanierung der sanitären Anlagen im Foyer der Froschberghalle trugen Architekt Christian Kuberczyk und Ortsbaumeister Patrick Lutz in der Gemeinderatsitzung vor. Temperamentvolle Unterstützung mit Vorschlägen erhielten sie dabei von Gemeinderat Albrecht Sieber.
Lutz erläuterte, dass die erste Sanierungsvariante mit dem Titel „Mini“, die Erneuerung der Bestandsanlagen beinhalte. Die zweite Variante, die als „Maxi“ betitelt wird, beinhalte die Sanierung der bestehenden Anlagen, sowie die Erweiterung um vier Toiletten, da die Anzahl der vorhandenen WCs gerade bei Großveranstaltungen teilweise doch recht knapp erscheine. Durch die Realisierung der Variante „Maxi“ würde ein gewisser Mehrwert geschaffen, auch wenn der Haushaltsansatz für diese Möglichkeit nicht ganz ausreiche, so Lutz.
Die Ausgaben bei der Variante „Mini“ belaufen sich auf rund 125 000 Euro netto, beziehungsweise 149 000 Euro brutto, bei der Variante „Maxi“ müsse man mit Kosten von etwa 152 000 Euro netto beziehungsweise 181 000 Euro brutto rechnen, erläuterte er weiter.
140 000 Euro stehen im Haushaltsplan
Im Haushalt 2025 stehen für die Umsetzung der Maßnahme 140 000 Euro bereit. Für die Herren gebe es drei Kabinen, für die Frauen vier, so Lutz.
Markus Rist sprach sich für die große Variante aus. Brita Krebs betonte, die Toiletten für Frauen seien stark sanierungsbedürftig. Hier würden die jungen Damen beim Sport „eher in die Hose machen“, anstatt das Örtchen aufzusuchen, meinte sie augenzwinkernd.
Diskussion um sanitäre Missstände
Albrecht Sieber eilte zur Wand und erklärte, in Pausen von Veranstaltungen sei die Damenseite immer ein Brennpunkt. Er schlug vor, zwei WCs nach oben zu versetzen, hierzu stellte er einen Antrag, der mehrheitlich abgelehnt wurde. Doch Sieber war noch nicht fertig: „Werden die Bodenabläufe bewässert?“, wollte er wissen. Seinem Eindruck eher nicht, denn dort stinke es immer gehörig. Diese Bewässerung sei eine Sache für 50 Jahre, wenn nicht, habe man dort eine „Stinkbude“, so Sieber.
Entscheidung für die große Sanierungsvariante fällt
Olaf Faller sprach sich für die große Variante aus: „Wir müssen hier nicht hin und her diskutieren“, so Faller. Bürgermeister Michael Schmitt schraubte die Ansprüche etwas nach unten und erläuterte: „Wir können hier ein tolles WC bauen und der Rest hängt hinterher. Wir werden eine gute Lösung finden.“ Sieber forderte, dass die WCs bei der Maxi-Variante 65 Zentimeter breiter sein sollen, so dass auch dickere Menschen die Toiletten nutzen können. Der Maxi-Größe wurde bei acht Ja- und fünf Neinstimmen zugestimmt.