Tischtennisclub Tannheim: Auf Jugendarbeit immer viel Wert gelegt

Der Tischtennisclub Tannheim zeichnete beim Fest zum 50-Jährigen auch Gründungsmitglieder aus: Maximilian Bartsch (links), Sidney Schmieder (rechts) und Ortsvorsteherin Anja Keller (Dritte von rechts) ehrten Heinrich Mohles (Zweiter von links), Karin Schlenker und Klaus-Dieter Kalipke (Zweiter von rechts)
Willi ZimmermannBevor sich die Aktiven, Jugendlichen, Ehemaligen, Freunde und Bekannte in kleinem Rahmen zum Vesper in der Turn- und Festhalle niederließen, trafen sich Jung und Alt am grünen Tisch zum Jubiläumsturnier.
Und es kamen viele, die schon lange nicht mehr in Tannheim wohnen, aber sich immer noch eng verbunden fühlen. Das war allen das Wichtigste, und Ortsvorsteherin Anja Keller brachte es auf den Punkt: Dieses Jubiläum ist der Beweis für die Hingabe und den Zusammenhalt aller, die den Verein im Laufe der Zeit geprägt haben.
Auch der Ehrenvorsitzende Matthias King freute sich, dass es immer gelungen ist, dass die nächste Generation das Geschehen weitergeführt hat. In Hochzeiten konnte der Verein bis zu acht aktive Teams melden, nicht nur Herren-, auch Damen- und Jugendteams. Auch überörtliche und überregionale Titel errangen die Aktiven. Das Damenteam spielte sogar in der Landesliga.
Unterschiedliche Leistungsstufen waren nie ein Problem für das Vereinsleben. Stets wurde großen Wert auf die Jugendarbeit gelegt, anders hätte es kein Weiterkommen gegeben.
Wichtig im Ort
Im Ortsgeschehen hat „der Tischtennis“ seinen festen Platz. Seit vielen Jahren gehört beispielsweise die Teilnahme am Weihnachtsmarkt zum Vereinsjahr wie auch die Teilnahme an den Ortsturnieren der übrigen Tannheimer Sportvereine.
Die Geehrten
Zum Jubiläum gehört aber auch, dass über die noch verbliebenen anwesenden Gründungsmitglieder ein Wort „verloren“ wurde. Der Ehrenvorsitzende Heinrich Mohles war sicherlich so etwas wie ein Motor in allen Bereichen, fast 20 Jahre Vorsitzender, sehr lange Jahre Jugendtrainer, Organisator von Aktivitäten aller Art, und nicht zu vergessen, trotz seines schon etwas fortgeschrittenen Alters stand er bis vor Kurzem noch aktiv an der Platte.
Karin Schlenker gehörte zur ersten Frauenmannschaft der Vereinsgeschichte, war 18 Jahre Schriftführerin und nebenbei immer ein Teil des Fan-Clubs, der auch zu allen Auswärtsspielen der Aktiven mitreiste. Klaus-Dieter Kalipke war als langjähriger Aktiver zusammen mit Ives Chamaillard auch Trainer der Jugendmannschaften und ließ sich auch mal als Schriftführer einspannen.