Tierschutzverein VS gibt Tipps
: So schütze ich mein Tier vor der Hitze

Damit Hund, Katze und Maus die andauernde Hitzewelle gut überstehen, hat der Tierschutzverein Villingen-Schwenningen einige nützliche Tipps.
Von
Marina Schölzel
Oberndorf
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Früh morgens geht Wauzi an heißen Sommertagen besonders gerne Gassi.

© Javier brosch – stock.adobe.com

Villingen-Schwenningen - Für den Stubentiger und Co. kann die Hitze im Sommer zu einer enormen Belastung werden. "Denen ist es mindestens genauso heiß wie uns, wenn nicht noch schlimmer", so Theresia Lydia Schonhardt vom Tierschutzverein Villingen-Schwenningen. Der Grund: Die tierischen Begleiter können sich anders als die Menschen nicht durch Schwitzen abkühlen.

Ein Schattenplatz ist das wichtigste

Auf was muss also geachtet werden? "Auf gar keinen Fall Tiere im Auto über längeren Zeitraum mitnehmen oder gar drin sitzen lassen", bekräftigt Schonhardt. Sollte das jemand beobachten, dürfe sogar die Scheibe des Autos eingeschlagen werden, um das Tier zu retten. "Zuerst sollte aber mal die Polizei informiert werden", rät Schonardt.

Kleintieren hilft man am besten mit einem schattigen Plätzchen. Über die Mittagshitze sollten sie – wenn sie nicht ohnehin schon in der Wohnung sind – in diese geholt werden. Auch ist es eine Idee, den Käfig mit feuchten Waschlappen abzudecken. "Aber nicht so, dass Stauwärme entsteht", mahnt die Vorsitzende des Tierschutzvereins. Auch für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte gesorgt sein – das gilt selbstverständlich für jedes Tier.

Bei Hunden sollten die Gassi-Runden entweder in den frühen Morgen-, oder späten Abendstunden durchgeführt werden. Intensive sportliche Einheiten, wie Fahrradfahren, apportieren oder zusammen joggen gehen, sollte dabei vermieden werden. "Am besten man spaziert im schattigen Wald", empfiehlt Schonhardt.

Bei diesen Signalen Alarm schlagen

Überhitzt ein Tier trotz allen Bemühungen, gibt es einige Warnsignale, die man im Blick behalten sollte. Eine tiefrote Zunge, starkes Hecheln, Teilnahmslosigkeit und ein glasiger Blick sind die ersten ernsten Anzeichen für eine drohende Überhitzung bei Hunden. Wird dieser dann nicht abgekühlt, folgen Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schlussendlich Bewusstlosigkeit und darauf der sichere Tod. Bei diesen Alarmsignalen sollte sofort ein Tierarzt gerufen werden. In der Zwischenzeit kann das Tier mit feuchten Handtüchern abgekühlt werden.

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel erschien erstmals am 17. August 2022 und wurde aufgrund der aktuellen Relevanz aktualisiert

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