Termin steht fest: Jetzt wird der Schulhof in Fischbach tatsächlich saniert

Neu geschaffen wurde ein Kellerabgang für die Räume im Untergeschoss.
Albert BantleMitarbeiter des Gemeindebauhofes haben diesbezüglich, was Fluchtwege und einen bislang nicht vorhandenen Abgang zu den Räumen im Untergeschoss betrifft, erste vorbereitende Arbeiten erledigt.
In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurden die weiteren notwendigen Arbeiten an die heimische Firma Karl Müller Tief und Straßenbau zum Bruttopreis von 49 312 Euro vergeben.
Vor der Beschlussfassung erläuterte Ortsbaumeister Hartmut Stern die Sachlage und legte hierfür einen Plan auf. Nachdem die Schulhofsanierung in Fischbach im Dünnschichtverfahren von der damals beauftragten Firma im vergangenen Jahr nicht ausgeführt wurde, habe die Firma Karl Müller ein Angebot zur Sanierung und Asphaltierung des Schulhofes erstellt.
Asphaltierung mit entsprechendem Gefälle
Der Leistungsumfang umfasse das teilweise Fräsen des Belages, Erdarbeiten mit neuem Unterbau, die Einfassung mit neuen Randsteinen, die Hofentwässerung sowie die Asphaltierung mit entsprechendem Gefälle.
„Die einzelnen Positionen wurden sorgfältig geprüft und sind günstig kalkuliert“, so Stern. Der Ausführungszeitraum sei für die Osterferien angedacht. Auf Nachfrage von Gemeinderat Gerhard Rabus erklärte Stern, dass die dem Schulhof angegliederte Spielelandschaft erhalten bleibe. Die bisherige Zufahrt in den Schulhof werde nach unten verlegt. Angrenzend an den Schulhof werde ein Bodentrampolin eingebaut. Vorgesehen sei zudem ein Basketballkorb. Je nach Finanzlage werde eventuell auch noch eine Netzschaukel installiert.
Schulförderverein eingebunden
Mit eingebunden in die Gesamtplanung sei auch der Schulförderverein gewesen, ebenso das Kreisbauamt mit Blick auf den neu geschaffenen Kellerabgang und die Fluchtwege.
Wenig begeistert war der Ortsbaumeister vom Vorschlag von Rabus, einen Teil des Schulhofes als Wiese umzugestalten. Am Beispiel des Schulhofes in Niedereschach habe sich zudem gezeigt, dass die Nutzung einer Wiese bei entsprechendem Wetter zu starken Verschmutzungen in der Schule führe, welche die Reinigungskräfte vor große Probleme stelle.
Der Fischbacher Schulhof habe sich über die Jahre hinweg bewährt und die Aufgabenstellung sei so gewesen, wie sie nun umgesetzt werden soll. Auch befinde man sich im vorgesehenen Kostenrahmen.
Ratsfrau Corina Link wies darauf hin, wie dringlich die Sanierung sei, zumal auf dem jetzigen Schulhof Kinder immer wieder gestürzt sei und sich Verletzungen zugezogen haben.