Tempo 30 für Dauchingen
: Initiative kämpft für Verkehrsberuhigung

Das Dorfplatzfest soll im dreijährigen Rhythmus stattfinden. Für mehr Sicherheit – auch im Bereich des Dorfplatzes – setzt sich derweil die Initiative „Tempo 30“ für Dauchingen ein.
Von
Rainer Bombardi
Oberndorf
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Melanie Reichle (von links), Anna Respondek, Erik Schmidt, Marcel Kübler und Andreas Respondek engagieren sich als Initiative „Tempo 30“ für eine Geschwindigkeitsreduzierung auf den innerörtlichen Straßen.

Rainer Bombardi

Der Gemeinderat ebnete der Vereinsgemeinschaft einstimmig den Weg, das Dorfplatzfest im dreijährigen Rhythmus anzubieten. Für den nächsten Termin zwischen dem 17. und 19. Juli 2027 sicherte er zu, in den kommenden Haushaltsplan ein Budget von 30.000 Euro einzusetzen.

Dieses konzentriert sich vor allem auf die Finanzierung der mobilen Bühne, der Sound- und Lichttechnik, des Honorars für die Live-Musik und musikalischen Formationen, der Security oder des Festinventars.

Bürgermeister Torben Dorn sicherte zu, diesbezüglich zeitnah Gespräche mit den Vereinen aufzunehmen. Zudem erinnerte er daran, dass die beteiligten Vereine von einer möglichen Verlusthaftung freigestellt sind. Die Gemeinde erhält für den Fall eines Gewinns bis 6000 Euro ein Drittel und über 6000 Euro die Hälfte des Gesamtgewinns der Vereinsgemeinschaft.

Blick ins Jahr 2030

Positiv bewertete Dorn, dass das Dorfplatzfest 2027 nicht mit dem Jahr der Kommunalwahlen zusammenfällt. Eine tolle Perspektive bietet auch die übernächste Austragung der Veranstaltung im Jahr 2030, an der gemeinsam mit der Partnergemeinde aus Hüttendorf das 30-jährige Bestehen gefeiert wird.

,„Es ist gut und wichtig, mit einem kulturellen Angebot den Dorfplatz zu beleben“, bemerkte Günter Klotz (UB). Fraktionskollege Andreas Lorenz fügte hinzu, dass die Nutzung für Veranstaltungszwecke den Dorfplatz belebt.

Initiative „Tempo 30“ für Dauchingen

Für mehr Sicherheit – auch im Bereich des Dorfplatzes – setzte sich derweil die Initiative „Tempo 30“ für Dauchingen in der folgenden Bürgerfragerunde ein. Deren Sprecher Marcel Kübler unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Langsamverkehrs zur Erhöhung der Sicherheit für alle Fußgänger, insbesondere Schulkinder, ältere oder kranke Personen.

Wie bereits in der vergangenen Sitzung verwies er auf die im Herbst 2024 geänderte Straßenverkehrsordnung, welche Kommunen die Einführung von Tempo 30 an innerorts viel befahrenen Straßen im Ortskern unabhängig von der Zuständigkeit für deren Unterhalt deutlich erleichtert. „Es geht uns darum, an möglichst vielen Straßen Tempo 30 zu erhalten“, ergänzte Kübler, dass das Landratsamt diesbezüglich ein positives Signal des Gemeinderats benötigt.

Gremium berät weiteres Vorgehen

Hauptamtsleiter Andreas Krebs bestätigte die Gesetzesänderung, auf deren Basis die hierfür zuständige Sachbearbeiterin im Landratsamt einen Plan erstellt, auf dem mögliche Tempo-30-Zonen dargestellt sind. Der Gemeinderat berät auf Basis einer klaren Aussage des Landratsamts das weitere Vorgehen. Bürgermeister Torben Dorn sicherte der Initiative zu, sich rechtzeitig bezüglich des weiteren Vorgehens im Hinblick auf Tempo-30-Zonen zu melden.

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