SVS stellen Details vor
: Großprojekt bei Obereschach geplant

Ein Großprojekt der Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH (SVS) soll bei Obereschach entstehen. Das Interesse der Bürger ist groß.
Von
Kurt Weiß
Oberndorf
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In einer öffentlichen Sitzung in Obereschach informierten Tobias Lange (links) und Gregor Gülpen von den Stadtwerken SVS den Ortschaftsrat und die Bürger über das Projekt.

Kurt Weiß

Ganz im Zeichen der Errichtung einer Batterieenergiespeicheranlage durch die SVS beim Umspannwerk an der L 178 zwischen Obereschach und Villingen stand die öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates.

Dementsprechend groß war auch das Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern. Zu diesem Thema waren deshalb auch Gregor Gülpen, Geschäftsführer der SVS, und sein Mitarbeiter Tobias Lange zur Sitzung gekommen, um Ortschaftsrat und Bürger über die geplante Baumaßnahme zu informieren.

Beide zeigten anhand von Bildern auf, wie das geplante Batterie-Energie-Speicher-System (BESS), welches in vier 40 Fuß-Containern untergebracht werden soll, einmal aussehen wird.

Beide machten auch deutlich, dass in Villingen-Schwenningen die Nachfrage externer Investoren nach Elektroenergie rasant wachse und deshalb die Anlage notwendig mache, die rund sechs Millionen Euro kosten dürfte und zum Ausgleich von unterschiedlich großem Energieverbrauch führen werde.

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Was 2026 geplant ist

Die Anlage befindet sich derzeit noch in der Planung und Ausschreibungsphase und soll zwischen April und September 2026 gebaut und im Spätherbst in Betrieb genommen werden. Gülpen und Lange beantworteten Fragen zur Entsorgung der eingelagerten Batterien und zur Bekämpfung eines Brandes in der Anlage.

Zu diesem Thema passte auch die geplante energetische Sanierung des Rathauses, um in Zukunft die hohen Heizkosten einzudämmen. Hierzu schlug Ortsvorsteher Jürgen Goltz vor, eine Wärmedämmung mit Styropor im Dachgeschoss in Eigenleistung aufzubringen und eine große Anzahl von Fenstern zu erneuern. Dem folgten die Räte einstimmig und ermächtigten die Ortsverwaltung, die Ausschreibung und die Beantragung von Zuschüssen in Angriff zu nehmen.

PV auf dem Rathaus?

Goltz stellte auch klar, dass auf dem Rathausdach eine PV-Anlage installiert werden könnte. Eine Entscheidung hierüber wurde aber vertagt bis sicher ist, dass diese auch finanziert werden kann. Des Weiteren informierte der Ortsvorsteher auch darüber, dass die Bestellung eines Kommunalfahrzeuges zum Preis von 90 000 Euro in die Wege geleitet wurde.

Goltz hatte weitere Informationen: Eine Wasseraufbereitungsanlage werde in der Grundschule noch im November eingebaut, die Ortsinformationstafel erneuert, die bei einem Unfall beschädigte Ortseingangstafel bald wieder aufgestellt,der Außenlift an der Alten Schule fertig montiert, der Bauhof frisch gestrichen, der Schlietenweg saniert und die Fußgängerampel in der Neuhauser Straße in Betrieb genommen und ein Wickeltisch für die Festhalle jetzt zur Verfügung stehe.