Stadtstrand in Schwenningen: Open-Air-Kino trotzt schlechtem Wetter

Obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, wurde das Open-Air-Kino in Schwenningen gut besucht.
Anna-Sophie ZepfErstmals gab es ein Open-Air-Kino auf dem Schwenninger Stadt-Strand. Wie das gelaufen ist und ob es im nächsten Jahr wieder auf dem Programm steht – wir haben nachgefragt.
An drei Veranstaltungstagen bot das Freiluftkino auf dem Muslenplatz jeweils ein abwechslungsreiches Filmprogramm: Nachmittags lief ein Familienfilm, am Abend folgte eine Vorstellung für Jung und Alt. Gezeigt wurden unter anderem „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ sowie die Actionkomödie „Knight and Day“.
Auf Anfrage zieht Cinja Schwer, Projektleiterin des Citymanagements der WIR Villingen-Schwenningen, ein Fazit zum Open-Air-Kino. „Wir haben richtig gutes Feedback bekommen.“ Die Leute hätten sich gefreut, dass es ein neues Programm in den Sommerferien gebe, erzählt sie.
Besonders der Disneyfilm „Vaiana“ und „Dirty Dancing“ hätten Besucherströme angelockt. „‚Dirty Dancing‘ war bombastisch“, meint die Projektleiterin. Zwischen 200 und 250 Menschen seien schätzungsweise bei jedem Film anwesend gewesen.
Eine kleine Herausforderung
Das Wetter stellte hingegen eine kleine Herausforderung dar: Am Montagabend zum deutschen Spielfilm „Dieses bescheuerte Herz“ habe es geregnet, berichtet Schwer. Die wetterfeste Technik habe sich zu diesem Zeitpunkt bewährt, aber einige Zuschauer hätten den Stadtstrand verlassen.
Überraschend viele hätten allerdings auch Schutz unter den Sonnenschirmen und ihren eigenen Regenschirmen gesucht und den Film noch fertiggeschaut, erläutert sie.

Auch von dunklen Wolken lassen sich die Zuschauer nicht abschrecken.
Foto: ZepfOb das Event im nächsten Jahr wiederholt wird, kann das Citymanagement trotz der positiven Resonanz noch nicht bestätigen. Es werde Feedback gesammelt, und Nachbesprechungen zum Open-Air-Kino stünden an, so Schwer. Dabei gehe es auch um mögliche Optimierungen.
Verbesserungsbedarf am Open-Air-Kino
Verbesserungsbedarf besteht beim Popcorn: „Wir brauchen mehr Popcorn von Anfang an“, erklärt sie lachend. Die Nascherei sei immer schnell ausverkauft gewesen, und Nachschub habe auf sich warten lassen.
Dass das Popcorn zu einem erschwinglichen Preis angeboten wurde, und Kinder es sich mit ihrem Taschengeld leisten konnten, war ein weiterer positiver Punkt, den das WIR-Team aus dem Feedback herausfilterte.
Diese positiven Reaktionen seien eine Bestätigung, dass das Event bei den Besuchern gut angekommen sei, so Schwer. Auch die Organisatoren sind mit dem Verlauf zufrieden. Und „es wäre cool, wenn wir es wieder hinbekommen“, erklärt Schwer.
