Spende aus Rietheim: Schüler helfen Kindern in Uganda

Viel Freude gab es in der Rietheimer Grundschule. Durch den Verkauf am Weihnachtsmarkt konnte Pater Richard Mwebe eine Spende in Höhe von 615,76 Euro für die Schule in Kampala in Uganda überreicht werden.
Ursula KalettaZunächst hatten sie sicherlich viel Freude am Basteln von Wichteln, Tannbäumen, Kerzen und andere schöner Weihnachts- und Adventsdekoration.
Spaß und Freude hatte es bereitet, die hübschen Sachen auf dem Rietheimer Weihnachtmarkt zu verkaufen. So kam ein Betrag in Höhe von 615,76 Euro zusammen.
Darüber freute sich Pater Richard Mwebe, dem dieser Betrag als Spende für den Förderverein Bulunda School Uganda übergeben wurde. Er sprach von einem Traum, der erfüllt werden soll: eine Sekundarschule für die Kinder in Afrika.
Dazu werden voraussichtlich 280 000 Euro benötigt, eine Summe von 15 000 Euro sei bereits vorhanden.
Über Uganda
Mit der Übergabe des Schecks ergab sich die Gelegenheit zu einer Geografiestunde. Aufmerksam hörten die Kinder zu, was Pater Mwebe ihnen über seine Heimat Uganda erzählte. So erfuhren sie, dass die Familien in Afrika viele Kinder haben, aber viele Menschen hätten kein Geld, um sie in die Schule zu schicken.
Viele Fragen
Aus diesem Grund solle nun ein großes Schulhaus in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, gebaut werden. Dass dort neben anderen Räumen vier Klassenzimmer für jeweils 70 Kinder entstehen sollen, brachte die Rietheimer Kinder zum Staunen. „Da sind ja mehr in einem Klassenzimmer als bei uns in der ganzen Schule!“
Viele Fragen über das rund 5960 Kilometer von Deutschland entfernte Land wurden von Pater Mwebe gerne beantwortet. Die Kinder wollten wissen, was dort wächst, was die Menschen dort essen und welche Tiere dort leben.
Ortsvorsteher Bernd Bucher und Schulleiterin Eva Krotki dankten den Rietheimer Kindern für ihren Einsatz am Weihnachtsmarkt, den sie mit Gesang eröffnet hatten. Darüber hätten sich die Besucher sehr gefreut und gerne etwas gespendet, so dass am Ende diese beachtliche Summe zustande gekommen sei.