So bleibt die Wohnung kühl
: Diese 5 Tipps gibt der Experte für den Sommer im Schwarzwald-Baar-Kreis

Wenn die Temperaturen steigen, wird die eigene Wohnung zur Hitzefalle – doch dagegen lässt sich mehr tun, als die meisten denken. Ein Experte aus der Region erklärt, wie sie kühl bleibt.
Von
Daniela Schneider
Schwarzwald-Baar-Heuberg
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Mutter und Sohn vor einer mobilen Klimaanlage: ILLUSTRATION - Lassen sich meist kinderleicht von Raum zu Raum bringen: mobile Klimageräte. (zu dpa: «Coole Technik: Welches Gerät bringt die Kühlung ins Haus?») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Einer von vielen Tipp von Tobias Bacher, dem Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Region Schwarzwald-Baar-Heuberg: An besonders heißen Tagen können technische Lösungen bei der Hitze helfen - aber nur in gewissem Maße.

Christin Klose/dpa-tmn/dpa
  • Sommerhitze in Wohnungen lässt sich laut KLEA SBH durch einfaches Verhalten senken.
  • Wichtigster Grundsatz: Wärme tagsüber draußen halten – außenliegender Sonnenschutz hilft.
  • Richtig lüften, wenn es kühler ist: abends und morgens weit öffnen, Wärme abführen.
  • Nachrüstung von Rollläden, Markisen oder Folien kann Überhitzung mindern und Komfort erhöhen.
  • Klimageräte bewusst nutzen, da sie Strom kosten; trinken, leichte Kleidung und Anstrengung meiden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Anhaltend hohe Temperaturen belasten nicht nur die Gesundheit, sondern führen auch zu einer starken Aufheizung von Wohnungen und Häusern.

„Dabei lässt sich die Raumtemperatur oft schon mit einfachen Verhaltensmaßnahmen spürbar senken“, sagt Tobias Bacher, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (KLEA SBH).

Die KLEA SBH ist eine gemeinnützige Agentur für die drei Landkreise Schwarzwald-Baar-Kreis, Rottweil und Tuttlingen. Sie versteht sich als unabhängige Beratungsstelle rund um Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Experte Tobias Bacher nennt den wichtigsten Grundsatz

Ihr Geschäftsführer Tobias Bacher hat einige Tipps für den sommerlichen Hitzeschutz parat.

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  • Hitze gar nicht erst ins Gebäude lassen: Das ist laut Klima- und Energieagentur  der wichtigste Grundsatz. „Fenster sollten während der heißen Tagesstunden geschlossen bleiben. Besonders wirksam ist ein außenliegender Sonnenschutz wie Rollläden, Fensterläden oder Markisen. Diese verhindern, dass die Sonnenstrahlen direkt auf die Fensterscheiben treffen und die Innenräume aufheizen“, so der Fachmann.
  • Gezielt lüften: Sobald die Außentemperaturen am Abend und in den frühen Morgenstunden sinken, sollten Fenster und Türen möglichst weit geöffnet werden. Durch gezielte Nacht- und Morgenlüftung kann die im Gebäude gespeicherte Wärme abgeführt werden.
  • Wer dauerhaft unter hohen Raumtemperaturen leide, könne – sofern bisher nicht vorhanden – über die Nachrüstung eines außen liegenden Sonnenschutzes nachdenken. „Dieser zählt zu den effektivsten Maßnahmen gegen sommerliche Überhitzung und verbessert gleichzeitig den Wohnkomfort. Hierbei können neben Jalousien oder Markisen auch Sonnenschutzfolien zum Einsatz kommen“, sagt Tobias Bacher.
  • Hitzeschutz

    Die Sommerhitze wo es nur geht tagsüber gar nicht erst ins Haus zu lassen, ist auch eine Möglichkeit. Markisen und andere Vorrichtungen können hier helfen. (Symbolfoto)

    Michael Reichel/dpa
  • Technische Kühlung durch mobile Klimageräte oder Klimaanlagen sollte hingegen bewusst und maßvoll eingesetzt werden, meint der Experte. Sie könnten an besonders heißen Tagen sinnvoll sein, verursachten jedoch zusätzlichen Stromverbrauch und entsprechende Energiekosten. Oft ließen sich durch konsequenten Sonnenschutz und richtiges Lüften bereits deutliche Verbesserungen erzielen.
  • Neben dem Schutz der Gebäudehülle spielt auch die Gesundheit eine wichtige Rolle. Experten empfehlen, ausreichend Wasser oder ungesüßte Getränke zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und auf leichte Kleidung zu achten. Besonders ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen sollten an heißen Tagen auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten.

Tobias Bacher zieht dieses Fazit: „Mit einfachen Maßnahmen wie Verschattung, richtigem Lüften und einem bewussten Umgang mit technischer Kühlung lässt sich die sommerliche Hitzebelastung in Wohnungen und Häusern deutlich reduzieren.“

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Der wirksamste Hitzeschutz sei, die Wärme gar nicht erst ins Gebäude zu lassen. Wer konsequent verschatte und richtig lüfte, könne den Einsatz energieintensiver Kühlgeräte oft deutlich reduzieren.

Die Klimaschutz- und Energieagentur gibt Auskunft

Weiterführende Informationen erhalten Interessierte bei der Klimaschutz- und Energieagentur Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (KLEA SBH) unter der Telefonnummer 07461/9081810. Im Internet ist sie unter der Adresse https://klea-sbh.de/ zu finden. Hier wird auch erklärt, wie zum Beispiel eine Energieberatung vonstattengeht.