Skelette, Spinnen und Totenköpfe
: In diesem Schwenninger Halloween-Garten wird's richtig schaurig

Wenn Halloween-Leidenschaft auf Deko-Liebe trifft: Pünktlich zu Halloween schmückt die Schwenningerin Jennifer Stancanelli ihr Haus im typischen Grusel-Stil – und lockt damit zahlreiche neugierige Blicke an.
Von
Mareike Kratt
VS-Schwenningen
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Im Oktober wird's gruselig rund ums Haus von Jennifer Stancanelli in der Schwenninger Wasenstraße. Halloween ist ihre große Leidenschaft

Mareike Kratt
  • In VS-Schwenningen schmückt Jennifer Stancanelli ihr Haus früh im Halloween-Stil.
  • Skelette, Grabsteine, Totenköpfe und ein LED-Spinnennetz ziehen viele Passanten an.
  • Am 31. Oktober gibt es ab 16.30 Uhr Deko mit Lichteffekten – gefeiert wird bis 22 Uhr.
  • Kinder sammeln Süßigkeiten, zuvor geht es durch eine neue drei mal drei Meter große Geisterburg.
  • Nach Halloween wird abgebaut, zum 1. Dezember folgt auffällige Weihnachtsdeko mit Schneemann.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Zahlreiche Grabsteine und eben so viele Totenköpfe auf dem Rasen des Vorgartens verteilt, Skelette in unterschiedlichster Größe, Spinnennetze am Gartenzaun und an der Hauswand, hier und da schwarze Rosen oder ein großer Werwolf, der, wenn man einen Knopf drückt, sich bewegt und anfängt zu jaulen: Derzeit können Passanten bereits von Weitem erahnen, dass es rund um die Wasenstraße 86 gruselig zugeht – egal ob bei Tag oder bei Nacht.

Schon seit drei Jahren, solange sie in ihrem Elternhaus Richtung Zollhaus wohnt, lebt Jennifer Stancanelli ihre Halloween-Leidenschaft aus und dekoriert Fassade und Garten Ende Oktober entsprechend schaurig. „Ich mag Halloween und fiebere dem Tag das ganze Jahr entgegen“, sagt die 40‑Jährige. Was genau sie an diesem amerikanischen Brauch, der mehr und mehr auch hierzulande Einzug hält, reizt, ist für sie schwierig zu beschreiben. „Es ist einfach schön anzusehen.“

Die Passanten klingeln sogar an der Haustür

So freut sich Stancanelli, mit ihrem Gruselgarten bereits rund zwei Wochen vor dem 31. Oktober viele neugierige Passanten anzulocken – „damit man auch etwas davon hat“. Immer wieder beobachtet sie auch in diesem Jahr Menschen, die vor dem Haus stehen bleiben oder aus dem Auto aussteigen, um Fotos zu machen – besonders abends, wenn etwa das große LED-Spinnennetz an der Hauswand stimmungsvoll leuchtet. „Neulich hat sogar jemand geklingelt und ein paar Dinge gefragt.“

Mit viel Liebe zum Detail entwirft die Schwenningerin Jennifer Stancanelli die Halloweenlandschaft.

Mit viel Liebe zum Detail entwirft die Schwenningerin Jennifer Stancanelli die Halloweenlandschaft.

Mareike Kratt

Lästig ist der Schwenningerin das nicht – im Gegenteil. So kann sie den eigentlichen Halloweentag als Höhepunkt kaum abwarten. Dann nämlich feiert sie nicht nur zusammen mit ihren Freundinnen und Kindern – natürlich allesamt verkleidet – hinter dem Haus eine kleine Party, dann kommen auch zahlreiche Kinder mit ihren Eltern, um die Halloweenlandschaft zu erleben – und gemäß der „Süßes-oder-Saures“-Tradition Süßigkeiten zu ergattern.

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Vergangenes Jahr sind die Süßigkeiten ausgegangen

In den beiden Vorjahren, besonders 2025, sei die Resonanz enorm und das Halloweentreiben in der Wasenstraße 86 groß gewesen. „Irgendwann sind mir sogar die Süßigkeiten ausgegangen.“ Dementsprechend vorbereitet mit einem 60-Liter-Korb voller Naschereien ist Jennifer Stancanelli dieses Mal.

Zuvor würden die Kinder aber noch „ein wenig geärgert“ und müssten eine drei mal drei Meter große Geisterburg passieren, die an der Einfahrt aufgestellt wird – ein Novum übrigens. „Ich versuche, jedes Jahr etwas Neues zu integrieren“, erzählt die Halloween-Expertin.

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Egal ob überdimensional großes Spinnennetz, Totenkopf oder Geist: Die verschiedenen Halloween-Elemente haben es Jennifer Stancanelli angetan.

Mareike Kratt

Für das kommende Jahr habe sie bereits die nächste Idee im Kopf – und schon einige Utensilien im Warenkorb der entsprechenden Halloween-App, über die sie die Artikel unter anderem bestellt.

Leidenschaft kostet Zeit und Geld

Halloween ist für die zweifache Mutter quasi ein Ganzjahresprojekt. Gedanken um neue Deko macht sie sich Monate im Voraus, und Wochen zuvor überlegt sie, wie und wo sie welche Elemente im Garten genau platziert. Dass ihre Leidenschaft Zeit und Geld kostet, nimmt sie dabei gerne in Kauf. „Es macht einfach Spaß.“

Ehe es am 31. Oktober ab 16.30 Uhr allmählich dunkel und rund ums Haus im Wohngebiet Sauerwasen so richtig gespenstisch wird, erhält die Grusellandschaft noch ihren letzten Feinschliff: Dann nämlich stellt Jennifer Stancanelli zahlreiche LED-Kerzen in den Garten und aktiviert die eine oder andere elektronische Halloweenfigur, die sich plötzlich bewegt oder Gruseltöne von sich gibt.

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Besonders stimmungsvoll wirkt die Halloween-Landschaft in der Schwenninger Wasenstraße in der Dunkelheit.

Mareike Kratt

Bis 22 Uhr darf gefeiert und gegruselt werden, was das Zeug hält – dann ist für fast ein Jahr wieder Schluss. Denn sobald die ganzen Dekoelemente im Laufe des nächsten Tages, dem 1. November, getrocknet sind, werden sie abgebaut und kommen für fast ein Jahr in die Halloweenkisten.

Danach wird’s weihnachtlich

Doch ihrer Deko-Passion nachgehen kann die 40-Jährige fast im fließenden Übergang – die Adventszeit steht bevor: Pünktlich zum 1. Dezember leuchtet und funkelt es dann in der Wasenstraße 86 unter anderem mit einem zwei Meter hohen Schneemann weihnachtlich. „Nach dem Schaurigen kommt das Ruhige“, kommentiert Jennifer Stancanelli und lacht. Trotzdem kann sie sich sicher sein: Auch die auffällige Weihnachtsdeko wird wieder viele neugierige Blicke auf sich ziehen.