Sinfonieorchester VS
: Musiker entzünden musikalisches Feuerwerk

Zum Abschluss der Konzertsaison begeisterten das Sinfonieorchester und der Akkordeonspieler Marco Trivunovic die Zuhörer im Villinger Franziskaner.
Von
Renate Zährl
Oberndorf
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Der Musiker Marko Trivunović begeisterte beim Konzert des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen mit seinem vielseitiugen Spiel auf dem Akkordeon.

Remate Zährl

Das Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen mit dem Chefdirigent Achim Fiedler versprach dem Publikum zum Saisonabschluss ein musikalisches Feuerwerk im Franziskaner Konzerthaus in Villingen.

Eröffnet wurde das Konzert von dem gesamten Sinfonieorchester mit Händels prachtvoller und feierlicher Feuerwerksmusik. Achim Fiedler kündigte den serbischen Akkordeonspieler und Preisträger Marco Trivunovic an. Er spielte unter anderem ein Solo-Akkordeonstück, eine Welturaufführung und zeigte bei den drei folgenden Komponisten die komplexen Möglichkeiten und die Spannbreite des Akkordeons.

Trivunović erklärte in seiner kurzen Vorstellung, dass sein Akkordeon aus dem 20. Jahrhundert ist, das sowohl melodische als auch harmonische Elemente vereint. Er zeigte dem gespannten Publikum in dem ausgewählten Repertoire komponiert von Domenico Scarlatti, wie gut sich diese drei Jahrhunderte alten Stücke für das Akkordeon eignen.

Die ausgewählten Werke repräsentieren ein breites Spektrum an musikalischen Stimmungen. Marko Trivunović mit dem Akkordeon fügte sich in die ausgewählten Melodien von Scarlatti ein. Die Passagen wirkten manchmal sehr modern als ob sie bereits ursprünglich für Akkordeon komponiert wären.

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Marko Trivunović spielte meisterhaft und bewundernswert

Bernard Molique hat bereits Werke für die Concertina ein dem Akkordeon ähnliches Instrument komponiert. Marko Trivunović spielte meisterhaft und bewundernswert aus der Auswahl von den in London komponierten sechs Six characteristic Pieces. Kürzer, aber ebenso spannend war das romantische Solo von Moritz Moszkowski, Caprice espagnol.

Nach der Pause folgte eine weitere bekannte Melodienauswahl. Die Suite „La boutique fantasque“ nach Klavierstücken von Gioacchino Rossini arrangiert von Ottorino Respighi. Er war damals von der Leichtigkeit und dem humorvollen Grundton der Musik überaus erfreut. Die fünf Sätze kamen sehr kraftvoll, manchmal stürmisch daher. Wie am Beifall zuerkennen war, begeisterte die Musik das Publikum. Achim Fiedler hatte nicht zu viel versprochen.

Publikum dankte mit überschwänglichem Applaus

Der Abschluss war mit dem Komponisten Nikolaj Rimsky-Korsakov und dem Stück Capriccio espagnol nochmals ein Höhepunkt. Das Capriccio ist eine bekannte Komposition für Orchester, das die Sinfoniker temperamentvoll präsentierten. Das Publikum dankte mit überschwänglichem, fast nicht enden wollenden Applaus.

Das Konzert war passend zur Stimmung im Sommer, dazu trugen auch die immer mal wieder bekannten Melodien bei. Es war ein gelungenes musikalisches Feuerwerk zum Ende der Konzertsaison.