Schwenninger Muslenplatz verwandelt sich: 125 Tonnen Sand: So entsteht der Stadtstrand 2026

Cinja Schwer, Projektleiterin bei der WIR Villingen-Schwenningen GmbH, und WIR-Azubi Birtan Basokur schauen beim Stadtstrand-Aufbau auf dem Muslenplatz nach dem Rechten.
Mareike Kratt- Schwenninger Muslenplatz wird zur fünfwöchigen Urlaubsoase mit großem Sandbereich.
- 125 Tonnen Sand, Strandkörbe, Liegestühle und bepflanzte Cortenstahl-Beete sind geplant.
- Programm abgespeckt wegen Haushaltssituation – neu mit Mottowochen, vielen Gratisangeboten.
- Aufbau durch WIR, TDVS und Dienstleister; Gema-freie Hintergrundmusik ist vorgesehen.
- Termin: 24. Juli bis 30. August, täglich 17–22 Uhr – Eröffnung am 24. Juli, 18.30 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Montag verwandelt sich der Muslenplatz wieder Stück für Stück in eine fünfwöchige Urlaubsoase, bei der eines im Mittelpunkt stehen soll: der große Sandkasten, in dem ab Ende der Woche nicht nur Kinder ihre Sandburgen bauen können, sondern vor allem Strandkörbe zum Verweilen, Erleben und Genießen einladen sollen.
Haben die Technischen Dienste der Stadt Villingen-Schwenningen (TDVS) am ersten Aufbautag die umgrenzenden Rubinienholzstämme mit einer Länge von 20 mal zehn Metern auf dem Boden platziert und miteinander befestigt, wurde am Dienstag die erste Fuhre Sand – zunächst zwischengelagert am BSV-Stadion – geliefert und auf dem Platz eingelassen.
So viele Menschen arbeiten rund um den Stadtstrand mit
Insgesamt 125 Tonnen Sand werden herangekarrt, erklärt Cinja Schwer von der WIR Villingen-Schwenningen GmbH, die zum wiederholten Mal als Projektleiterin für den Stadtstrand fungiert und im Laufe der Aufbauwoche immer wieder als Ansprechpartnerin vor Ort ist. Für noch mehr Urlaubsstimmung bei den Besuchern sollen zudem Strandkörbe, Liegestühle und Cortenstahl-Beete mit Bepflanzung sorgen.
Ganze Manpower ist für Aufbau und Organisation des Programmhöhepunkts in Schwenningen gefordert, erzählt Cinja Schwer. Zu dritt hat man die Veranstaltungsleitung vonseiten der WIR inne. Hinzu kommt tatkräftige Unterstützung von den TDVS, dann von übrigen Dienstleistern, egal ob Elektriker, Veranstaltungstechniker, aus dem Bereich Deko oder aus der Müllentsorgung.
Auch beim Stadtstrand heißt es Sparen
Während also peu à peu wieder das bewährte Gesamtbild Standstrand entsteht, wurde im Vorfeld eifrig am passenden Programm gefeilt: Und das wird, im Gegensatz zur Infrastruktur, etwas anders ausfallen als sonst – gezwungenermaßen, aufgrund „der Haushaltssituation, mit der wir konfrontiert sind“, sagt die Projektleiterin.

Die Bagger sind kräftig am Werkeln: In den Tagen vor der Stadtstrand-Eröffnung gilt es, den Sand auf den Muslenplatz zu befördern.
Mareike KrattSparen heißt es also auch beim Stadtstrand, wenngleich Cinja Schwer froh ist, dass die Veranstaltung – entgegen erster Tendenzen Anfang des Jahres – überhaupt stattfinden kann. Erstmals also gibt es Mottowochen, etwa aus dem Bereich Kreativ oder Fitness, viele kostenfreie Angebote, regionale Künstler und auch vermehrt Sponsoren. Zudem sei die Hintergrund-Beschallung diesmal Gema-frei, berichtet die Projektleiterin. Wichtig sei ihr immer gewesen, dass die Qualität nicht leiden muss.
Das soll mit dem Stadtstrand erreicht werden
Denn Cinja Schwer weiß: „Die Leute freuen sich drauf.“ Ihr Ziel: Mit dem Stadtstrand einen Ort der Begegnung schaffen, an dem die Besucher in lockerer Atmosphäre Spaß haben können – „und von dem jeder profitiert, auch die Stadt Schwenningen“.
Der Auftakt zum Stadtstrand
Die vierte Ausgabe des Stadtstrands auf dem Schwenninger Muslenplatz findet von 24. Juli bis 30. August jeweils von 17 bis 22 Uhr statt. Die Eröffnung ist am Freitag, 24. Juli, um 18.30 Uhr durch Oberbürgermeister Jürgen Roth, ab 19 Uhr spielt die Stadtmusik ihr Sommerkonzert. Am Samstag, 25. Juli, gibt es ab 17 Uhr Kinderprogramm durch die Tanzschule Seidel.
