Schwenninger Fasnet
: Was die Narrenzunft 2026 Neues plant

Künftig führt die Narrenzunft Schwenningen ihren Umzug am Fasnet-Sonntag an und holt die Hansel ganz nach vorne.
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(red/pm)
Oberndorf
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Das Vorstandsteam der Narrenzunft Schwenningen und die neuen Narrenräte stellten sich dem Fotografen. Zunftschreiber Sascha Stanzel (von links), Säckelmeister Christian Helbig, die neuen Narrenräte Justin Concialdi und Jonas Schlenker, Ehrenzunftmeister Lutz Melzer, der neue Zunftmeister Florian Schütze, der neue Narrenrat Philipp Herzner und Nils Mühlbacher, der neue zweite Zunftmeister.

Narrenzunft Schwenningen/Jochen Schwillo

Dies ist nur ein Baustein der Reformen für die Schwenninger Fasnet, die umgesetzt werden sollen, erfuhren die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung. Außerdem wurde mit Florian Schütze ein neuer Zunftmeister gewählt und Amtsvorgänger Lutz Melzer zum Ehrenzunftmeister ernannt.

Es waren schöne Momente, aber auch Phasen, die Lutz Melzer und den Narrenrat an Grenzen gebracht haben, sagte der scheidende Zunftmeister. „Es war eine Zeit des Lernens und des Zusammenhalts sowie des gemeinsamen Wachsens“, stellte Lutz Melzer fest. Für seinen Einsatz wurde er schließlich zum Ehrenzunftmeister der Narrenzunft Schwenningen ernannt. Es gratulierte unter anderem die Spitze der Zuggesellschaft Villingen mit Oberbürgermeister Jürgen Roth und die Ziegel-Buben.

Rekordbeteiligung

Im Probenraum der Narrenzunft war am Mittwochabend kein freier Platz mehr. 170 Mitglieder – so viele kamen schon lange nicht mehr auf eine Hauptversammlung, wählten mehrheitlich Florian Schütze zum neuen Schwenninger Narrenchef. Neuer zweiter Zunftmeister wurde Nils Mühlbacher und Säckelmeister Christian Helbig im Amt bestätigt. „Ich bin stolz den schönsten und größten Schwenninger Verein führen zu dürfen“, betonte Florian Schütze in seiner Antrittsrede. Insgesamt zählt die Zunft momentan 2084 Mitglieder.

Traditionen fortführen

Oberstes Ziel von Zunftmeister Schütze ist es, die Traditionen der Schwenninger Fasnet weiterzuführen. „Wir alle sind die Narrenzunft Schwenningen“, sagte er. Brauchtumssprecher Jochen Schwillo berichtete von großen Veränderungen bei der Schwenninger Fasnet. So wird künftig die Narrenzunft den Umzug als Nummer eins anführen und es werden auch die Hansel nach vorne geholt, um das Tempo des gesamten Umzugs vorzugeben. Außerdem informierte er die Versammlung, dass nächstes Jahr der Schwanenwagen seinen 90. Geburtstag feiern wird und deshalb soll er wieder einmal auch beim Umzug in Villingen dabei sein.

Hanselvatter Jörg Schlenker freute sich, dass vergangene Fasnet wieder viele Hansel auf der Straße waren. So habe die Narrenzunft beim Jubiläum in Bad Dürrheim ein tolles Bild abgegeben. Gut angenommen werden auch die Fasnet-Gratten für die Kindergärten, freute sich der Schwenninger.

Für junge Hästräger

Dass die Fasnet auch für die jungen Hästräger einiges zu bieten hatte, erfuhr die Versammlung aus dem Bericht von Hanselmotter Jasmin Hugger. Zu den Höhepunkten zählte die Mitfahrt auf dem Storchenwagen am Schwenninger Umzug. Siegfried Kanaske als Sprecher des Fanfarenzuges konnte auf ein sehr aktives Vereinsjahr zurückblicken. „Besonders erfreulich ist, dass sich die neuen Mitglieder mit großem Engagement einbrachten“, sagte Kanaske. Gemeinsam konnte man viele schöne Momente erleben, betonte der Abteilungsleiter. Ausblickend kündigte er an, dass man 2026 das 66-jährige Bestehen am 27. und 28. Juni feiern werde.

Das Ballmotto 2026

Ballregisseur Günther Hermel berichtete von einem gelungenen Eröffnungsball 2025. Doch ohne dem Bauhofteam und der Bühnencrew, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten, würde nichts gehen, so Hermel. Ausblickend kündigte er an, dass der Eröffnungsball 2026 unter dem Motto „Dolce Vita“ stehen wird, der am 16. und 17. Januar in der Neckarhalle stattfinden wird.

Obertännlelupfer Uwe Mühlbacher berichtete, dass die Tännlelupfer mit das Narrenbaumstellen in Bad Dürrheim unterstützten, da die Sieder zu einem Feuerwehreinsatz gerufen wurden. Frank Zölle sprach für den Wirtschaftsausschuss und freute sich über den Einsatz der Helferinnen und Helfer bei den Veranstaltungen der Narrenzunft. „Es machte richtig Spaß“, lobte er.

Neuer Umzugswagen

Carsten Kromer berichtete vom Bauhof, dass man wieder für den Bau der Requisiten für den Eröffnungsball zuständig war. Außerdem berichtete er, dass das Bauhofteam mit dem Narrenschiff „MS Neckar“ einen neuen Umzugswagen baute.

Jana Maier als Sprecherin der Jungnarren freute sich, dass die Gruppe bei der Maultaschenzubereitung helfen durfte, die es nach der OB-Verhaftung für die Ehrengäste in gab. Positive Resonanzen gab es auch für den Dienst der Jungnarren in der Zunftstube.

Bei den Narrenratswahlen wurden die ehemaligen Aspiranten Justin Concialdi, Philipp Herzner und Jonas Schlenker neu ins Gremium gewählt. Als Aspiranten wurden Jana Maier und Sascha Schurr vorgestellt.

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