Schwenningen und Kirchheim/Teck: Warum zwei Krankenkassen fusionieren

Bei zwei Krankenkassen in Baden-Württemberg bahnen sich Veränderungen an.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- vivida bkk und BKK Scheufelen planen eine Fusion zum 1. Januar 2027.
- Ziel ist eine gemeinsame Kasse mit wirtschaftlicher Stärke und regionaler Präsenz.
- Für Kundinnen und Kunden der BKK Scheufelen bleiben die Standorte in Kirchheim und Owen.
- vivida bkk bringt rund 310.000 Kunden ein, BKK Scheufelen etwa 66.000 und 130 Mitarbeitende.
- Gemeinsam würden rund 376.000 Versicherte versichert sein – mit Fokus auf Service und Prävention.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Verwaltungsräte beider Krankenkassen haben den Weg dafür geöffnet und die nächsten Schritte zur Vorbereitung der Fusion beschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Ziel sei eine gemeinsame Krankenkasse, die wirtschaftliche Stärke, regionale Präsenz und verlässliche Versorgung verbindet.
„Für die Kundinnen und Kunden der BKK Scheufelen bleibt die gewohnte Nähe vor Ort erhalten. Die Standorte in Kirchheim unter Teck und Owen sind daher in der geplanten neuen Struktur ein wichtiger regionaler Anlaufpunkt. Auch für die Mitarbeitenden soll der Zusammenschluss eine verlässliche Perspektive schaffen“, teilen beide Kassen mit.
Beide Kassen seien aus der Tradition der Betriebskrankenkassen gewachsen und legten großen Wert auf persönliche Beratung, Service und Prävention.
Die beiden Kassen
Die vivida bkk bringt eigenen Angaben zufolge als bundesweit geöffnete Krankenkasse rund 310.000 Kunden, eine etablierte Marke, digitale Services und Erfahrung in der Weiterentwicklung moderner Gesundheitsangebote ein. Die BKK Scheufelen ergänze diese Stärken mit ihrer regionalen Verwurzelung, etwa 66.000 Kunden, rund 130 Mitarbeitenden sowie einer Geschichte, die bis ins Jahr 1888 zurückreicht.
Mit der geplanten Fusion würden künftig rund 376.000 Kunden eine starke Versichertengemeinschaft bilden. „Die gemeinsame Größe schafft zusätzliche Möglichkeiten, auch in einem dynamischen Gesundheitswesen das Angebot für die Versicherten weiterzuentwickeln und eine leistungsstarke Versorgung sicherzustellen, heißt es weiter.
„Wichtiger Schritt“
„Wir wollen die Zukunft unserer Kasse aktiv gestalten. Die geplante Fusion ist dafür ein wichtiger Schritt. Die vivida bkk und die BKK Scheufelen passen gut zusammen, weil uns das gleiche Verständnis von Kundennähe, Verlässlichkeit und persönlicher Unterstützung verbindet“, sagt Siegfried Gänsler, Vorstand der vivida bkk.
„Gemeinsam können wir unsere Versichertengemeinschaft stärken und neue Möglichkeiten für Service, Leistungen und Betreuung schaffen. Dabei ist uns besonders wichtig: Wir wachsen zu einer vivida bkk zusammen, die größer wird und trotzdem persönlich bleibt.“
Die BKK Scheufelen ist eigenen Angaben zufolge seit vielen Jahrzehnten fest in der Region Kirchheim unter Teck verankert. Die Kasse stehe für klare Lösungen, gewachsene Beziehungen und eine enge Verbindung zu den Menschen vor Ort.
„Die BKK Scheufelen und die vivida bkk verbindet, dass wir nah bei unseren Kundinnen und Kunden sein wollen. Wir kennen die Bedeutung persönlicher Beratung und verlässlicher Betreuung“, sagt Wolfgang Allgaier, Vorstand der BKK Scheufelen. „Die geplante Fusion bietet die Chance, die Synergien zu nutzen und daraus einen spürbaren Mehrwert für die Versicherten zu schaffen. In den kommenden Monaten werden beide Kassen die nächsten Schritte eng miteinander abstimmen.“
