Schule in Dauchingen
: Kinder packen bei Pflanzaktion an

Die Zweitklässler der Dauchinger Astrid-Lindgren-Schule befassten sich im Unterricht mit Obstbäumen und lernten in der Praxis, was für eine reiche Ernte erforderlich ist.
Von
Gertrud Hauser
Dauchingen
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Mit großem Interesse verfolgten die Mädchen und Jungs der zweiten Klasse der Astrid Lindgren Schule die Obstbaumpflanzaktion der Gemeinde Dauchingen. Gespannt hörten sie den Erläuterungen von Gärtnermeister Martin Klotz und Baumpfleger Werner Bauman zu, was man tun muss,  dass ein Obstbaum gut anwächst und wie er in Form geschnitten wird.

Mit großem Interesse verfolgten die Mädchen und Jungs der zweiten Klasse der Astrid-Lindgren-Schule die Obstbaumpflanzaktion der Gemeinde Dauchingen. Gespannt hörten sie den Erläuterungen von Gärtnermeister Martin Klotz und Baumpfleger Werner Bauman zu, was man tun muss, dass ein Obstbaum gut anwächst und wie er in Form geschnitten wird.

Gertrud Hauser
  • Zweitklässler der Astrid-Lindgren-Schule halfen bei einer Obstbaumpflanzung in Dauchingen.
  • Experten erklärten das Anwachsen und den Formschnitt – inklusive Rückschnitt von Wurzeln und Trieben.
  • Ort der Aktion: Ausgleichsfläche oberhalb des Friedhofs und Obstbaumwiese im Gewann Tiefhalde.
  • Gepflanzt wurden zehn alte Apfelsorten, etwa Leipferdinger Langstiel und Rheinischer Bohnapfel.
  • Der Wurzelstock wurde nach dem Pflanzen stark gewässert – Praxiswissen aus dem Sachunterricht.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Als Ausgleichfläche für die Rückhalteeinrichtung auf Reutenen hat die Gemeinde Dauchingen nun neue Bäume auf der Wiese oberhalb des Friedhofes gepflanzt. Die Mitarbeiter des Bauhofes mit ihrem Leiter Timo Mayer hatten  interessierte Zaungäste: Der Dauchinger Bürgerverein hatte die zweite Klasse der Astrid-Lindgren-Schule eingeladen.

Schon im Sachunterricht beschäftigten sich die Mädchen und Jungs mit ihren Lehrerinnen Andrea Schmidt und Annemarie Sinn mit Themen rund um Obstbäume, so unter anderem mit dem Wachstum oder der Frage, wieso das Laub der Bäume im Herbst bunt wird oder was sie zum Leben brauchen.

In den vergangenen Tagen war dann Praxisunterricht angesagt. Da erfuhren die Kinder nun bei der Pflanzaktion am Friedhof, auf was zu achten ist, damit ein Baum anwächst und in einigen Jahren dann auch Früchte trägt. Gärtnermeister Martin Klotz erläuterte, dass bei den Pflanzen das Wurzelwerk zurückgeschnitten werden muss, bevor sie in die Erde kommen.

Werner Baumann, Experte für Baumpflege, zeigte, dass jetzt schon die unnötigen Triebe an der jungen Pflanze zurückgeschnitten werden. Der Wurzelstock wurde nach dem Pflanzen kräftig mit Wasser eingeschwemmt.

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Apfelsorten eignen sich für Kuchen

Bei den nun zehn Obstbäumen, die auf der Ausgleichfläche und auf der Obstbaumwiese im Gewann Tiefhalde gepflanzt wurden, handelt es sich um alte Apfelsorten wie unter anderem den Leipferdinger Langstiel, den Danziger Kantapfel, den Brettacher und den Rheinischen Bohnapfel, dieser Winterapfel eignet sich nach längerer Lagerung besonders für Apfelkuchen oder Apfelstrudel.

Wenn dann die jetzigen Zweitklässler in einigen Jahren am Friedhof vorbei gehen und die gereiften Äpfel an den Bäumen sehen, können sie sagen, dass sie bei diesen schon beim Pflanzen  mitgeholfen haben.