Sanierung in Schwenningen
: So ist der Stand in der Oberdorfstraße

Viele Asphaltdecken in Villingen-Schwenningen werden saniert. Ob die dafür gesehenen Zeitpläne eingehalten werden können – wir haben nachgefragt.
Von
Anna-Sophie Zepf
Oberndorf
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Mit der Asphaltfräse wird der Oberdorfstraße in Schwenningen zu Leibe gerückt.

Anna-Sophie Zepf

Zahlreiche Straßen im Stadtbezirk Schwenningen erhalten im Zuge einer großflächigen Aktion der Doppelstadt neue Asphaltdecken – so auch für die Römerstraße und die Oberdorfstraße. Wie der Stand der Arbeiten ist und wie lange die Umfahrung für die Oberdorfstraße noch besteht – wir haben nachgefragt.

Das Unternehmen Walter Straßenbau aus Trossingen saniert in diesem Jahr etwa 41 300 Quadratmeter maroder Decken in Villingen-Schwenningen und Teilorten. Viele Arbeiten zum Beispiel auf der St.-Nepomuk-Straße in Villingen sind bereits vollendet.

Auch die Sanierungsarbeiten auf der Römerstraße, die etwa 4500 Quadratmeter umfassten, seien bereits abgeschlossen worden, erklärt die städtische Pressesprecherin Madlen Falke.

Verzögerung durch Witterung

Von 13. bis zum 21. Oktober war laut Pressemeldung der angedachte Zeitraum für die neue Asphaltdecke. Allerdings habe das Unternehmen Walter schnelle Arbeit geleistet, und die Römerstraße sei schon vorzeitig am Freitag fertiggestellt worden, meint Falke.

Am Montag wurde mit den Baumaßnahmen auf der Oberdorfstraße begonnen. Da Regen und Frost die Asphaltierungsmaßnahmen jedoch verzögern könnten, sei noch nicht absehbar, ob die Oberdorfstraße ebenso wie die Römerstraße vorzeitig wieder für den Verkehr geöffnet werden könne, führt sie aus.

Noch stört der Regen die Arbeiten an der Oberdorfstraße nicht.

Foto: Zepf

Mit einer Asphaltfräse wurde bereits schichtweise der Straßenbelag auf der Oberdorfstraße entfernt. Rampen, ob aus Kunststoff, Holz oder Beton, die von Anwohnern an hohen Bordsteinen bei Ein- und Ausfahrten angebracht worden seien, seien laut Grünflächen- und Tiefbauamt im öffentlichen Verkehrsraum, insbesondere in Fußgängerzonen, unzulässig.

Entfernung erfolgt nur in Einzelfällen

Falke hebt hervor, dass die angebrachten Rampen oder Ankeilungen allerdings nur in einzelnen Fällen und im Rahmen der Sanierungsarbeiten entfernt werden müssten– nicht aus „böser Absicht“, sondern da der Asphalt glattgezogen werden müsse, um ein gleichmäßiges Ergebnis erzielen zu können.

Bis Dienstag sollen die Asphaltdeckensanierung von etwa 3100 Quadratmeter laut Mitteilung auf der Oberdorfstraße noch andauern. Bis dahin müssen Anwohner und Autofahrer sich noch gedulden, bevor sie wieder ihren gewohnten Weg fahren können.

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