Sanierung der B 33: Baufirma rückt bald nachts zwischen Villingen und Bad Dürrheim an

Die Straßenmeisterei des Landkreises hat die Schäden auf der B 33 deutlich markiert.
Marc EichDer Bundesstraßen-Abschnitt zwischen Villingen und Bad Dürrheim entwickelt sich immer mehr zur Holper-Strecke. Dem Regierungspräsidium ist dieser Zustand zwar schon länger bekannt, allerdings liegen die Pläne für eine umfangreiche Sanierung noch nicht zur Umsetzung bereit.
Und deshalb reagiert nun die Straßenmeisterei des Landkreises. Dieses hat jüngst den Abschnitt kontrolliert und schadhafte Stellen mit roter Farbe markiert. „Im Bereich von Bad Dürrheim nach Villingen sind in zwei Teilbereichen größere Schäden am Fahrbahnbelag der B 33 festzustellen“, erklärt Heike Frank als Pressesprecherin des Landkreises. Diese befinden sich vor Bad Dürrheim und im Bereich der Gaskugel.
Für das Landratsamt gehe es nun darum, die Verkehrssicherheit bis zur geplanten Fahrbahnerneuerung zu gewährleisten, „deshalb soll an den schlimmsten Stellen die Fahrbahn zumindest provisorisch erneuert werden“, so Frank. Wann dies passieren soll, ist allerdings noch nicht klar.
Arbeiten müssen noch abgestimmt werden
Derzeit ermittelt ihren Angaben zufolge das Straßenbauamt den Umfang der Arbeiten, die Ausführung müsse auch noch mit der beauftragten Firma abgestimmt werden. „Es ist vorgesehen, die Arbeiten nachts auszuführen“, so Frank. In diesem Fall dürften sich die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer in Grenzen halten.
Ganz anders wird es dann schließlich, wenn es um die Gesamtsanierung des Straßenabschnitts geht. Bereits Anfang des Jahres hatte das zuständige Regierungspräsidium (RP) erklärt, dass der gesamte B 33-Abschnitt zwischen der Gaskugel und dem Knoten zur B 27 sanierungsbedürftig ist.
Zwei neue Asphaltschichten sind notwendig
Demnach ist es nach Untersuchungen des Straßenbaureferats in Donaueschingen notwendig, zwei neue Asphaltschichten einzubauen. Jedoch ist bislang nur klar, dass das Vorhaben Bestandteil des RP-Sanierungsprogramm für die nächsten drei Jahre ist. Das war Stand Januar. Hier gebe es derzeit keine neuen Informationen, erklärt RP-Sprecherin Heike Spannagel auf Anfrage unserer Redaktion.
Klar sei bislang nur, dass der Abschnitt – und deshalb werden auch die provisorischen Arbeiten durchgeführt – dieses Jahr nicht mehr in Angriff genommen wird. Voraussichtlich Ende des Jahres werde man mehr wissen, heißt es von der zuständigen Behörde.