Rückblick auf drei Tage Halligalli
: Das sagt die Ortsspitze zum Brigachtaler Dorffest 2025

Das 39. Brigachtaler Dorffest ist Geschichte. Trotz Regen ließen sich Akteure und Besucher nicht die Laune verderben. Und wie war’s für Bürgermeister Michael Schmitt?
Von
Hella Schimkat
Oberndorf
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Das Brigachtaler Dorffest 2025 war laut Bürgermeister Michael Schmitt an allen drei Tagen ein voller Erfolg.

Hella Schimkat

Bürgermeister Michael Schmitt gibt auf Anfrage unserer Redaktion ein erstes Resümee seiner Eindrücke vom Dorffest 2025.

Das neue Organisationsteam – Rehel Klimpel, Nicole Käding und Thomas Huber – habe ihn positiv überrascht: „Es war nicht einfach für sie, die großen Fußstapfen, die Jürgen Häßler und Sascha Eichkorn hinterlassen haben, auszufüllen, aber sie haben es geschafft“, freut er sich.

Chance für Orga-Team

Er habe es auch positiv gefunden, dass sich die teilnehmenden Vereine mit zwei einfallsreichen Geschenkkörben bei den Vorgängern, die das Dorffest immerhin neun Jahre organisiert hatten, bedankt haben, lobt Schmitt.

Das neue Organisationstrio müsse die Chance haben, kleine Fehler, die ihnen eventuell unterlaufen sind, selbst zu finden und das nächste Mal besser zu machen, wollte er keine Wertung abgeben, so der Bürgermeister.

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Einer kleiner Vorschlag

Doch einen kleinen Verbesserungsvorschlag habe er, erklärt Schmitt und meinte, man sollte bei dem nächsten Dorffest größere, vielleicht lustig gestaltete Tafeln, aufstellen mit den Hinweisen, wo, was stattfindet und zu welcher Uhrzeit. „Das Gelände mit Festplatz und großer Festwiese ist doch sehr umfangreich, da kann man sich schon mal verlaufen oder verzetteln, wenn man fremd ist“, meint er.

Sehr beeindruckend

Die Speedcarver mit ihren Motorsägen seien zwar sehr laut gewesen, aber es habe anscheinend niemanden gestört. Und was sie als Ergebnis präsentierten, sei sehr beeindruckend gewesen, ebenso wie die Versteigerung, die ihm gut gefallen habe.

Die Leichtathletik habe zwar für ihr Kinderprogramm nicht so üppig viel Platz gehabt, aber trotzdem das Beste daraus gemacht und ansprechende Wettspiele für die Jüngsten angeboten, meint Schmitt, der die Helfer selbst mit unterstützte.

Der stärkste Mann Deutschlands, Dennis Kohlruss, sei ein angenehmer Mann, der um seine Kraft, wenn er Steine mit 60 und 100 Kilogramm stemmt, kein großes Aufheben machte.

Als Kohlruss den 40-Tonner von der Transportfirma Hettich, gefahren von Christa Hettich, 20 Meter weit zog, und das auch noch ziemlich schnell, sei er selbst etwas ins Schwitzen gekommen beim Zuschauen – da Familien mit kleinen Kindern doch sehr dicht am Straßenrand standen: „So etwas muss in Zukunft abgesperrt werden, damit nichts passiert“, betont der Bürgermeister.

Jeder nimmt’s gelassen

Zum Wetter, das sich als ausgesprochen launisch erwies, befragt, antwortet Schmitt, dass er die Vereine und Besucher, die alles gelassen und cool zur Kenntnis nahmen, bewundert habe.

Krawalle habe es nicht gegeben, die Polizei habe weit nach Mitternacht dafür gesorgt, dass die Lautstärke zurückgefahren wurde – aber das sei auch alles gewesen, zeigt sich der Bürgermeister zufrieden.