Realitätsnahe Hauptübung: Feuerwehr probt am Wertstoffhof in Dauchingen

Die Atemschutzträger bereiten sich für ihren Einsatz vor, die vermissten Personen zu bergen, die sich hinter den qualmenden Containern befinden.
Gertrud Hauser- Feuerwehr übte am Dauchinger Wertstoffhof: starke Rauchentwicklung, Vermisste gemeldet.
- Szenario: Feuer an einem Container drohte auf Lagerbereiche überzugreifen.
- Über 30 Kräfte vor Ort – Brandbekämpfung, Menschenrettung und Wasserversorgung geprobt.
- Vier Einsatzwagen im Einsatz, Atemschutzträger suchten nach Personen hinter Containern.
- Einsatzleitung koordinierte Riegelstellung und zusätzliche Wasserentnahme am Sportplatz.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Immer wieder kommt es auf Recycling- oder Wertstoffhöfen zu Brandausbrüchen. Dies ist nicht ganz ungefährlich, da sich auf diesen Anlagen auch Batterien, Brennstoffzellen oder ausgediente Elektrogeräte befinden. Bei einem Brand stellen diese eine Gefahr für die Menschen und auch die Umwelt dar.
Dieses Szenario hatte sich Kommandant Ralf Laufer für seine Feuerwehrleute ausgedacht. So gab es eine große Rauchentwicklung auf dem Dauchinger Wertstoffhof, zu der die Feuerwehr ausrücken musste. Es wurde von der Leitstelle eine starke Rauchentwicklung an einem Container gemeldet.
Das entstandene Feuer drohte laut Übungsannahme auf die benachbarten Lagerbereiche überzugreifen. Da das Feuer zu den Öffnungszeiten des Wertstoffhofes ausbrach, wurden zwei Personen als vermisst gemeldet. Eine weitere verletzte Person konnte den Gefahrenbereich nicht selbstständig verlassen, lautete die Übungsannahme.
Diese Hauptübung war keine Schauübung, sondern wurde realitätsgetreu durchgeführt. Deshalb wussten die alarmierten Feuerwehrfrauen und -männer bis zur Alarmierung nicht, was bei dieser Übung auf sie zukam, so die Info von Kommandant Ralf Laufer, der den Ablauf der Übung für die wenigen Zuschauer moderierte.
Mit vier Einsatzwagen vor Ort
Die Einsatzleitung hatte Frank Bertsche übernommen. Seine Aufgabe war es, den Gruppenführern deren Einsätze zu delegieren. Die Wehr war mit vier Einsatzwagen vor Ort, darunter das Hilfeleistungslöschfahrzeug. Dessen Besatzung mit Gruppenführer Thomas Tuchel wurde zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt.
Da eine starke Rauchentwicklung vorherrschte, waren hierzu Atemschutzträger im Einsatz, um nach den vermissten Personen zu suchen. Gruppenführer Jürgen Laufer baute mit seiner Mannschaft eine Riegelstellung mit C-Schlauch zu weiteren Bereichen außerhalb des Wertstoffhofes auf.

Bei der Hauptprobe der Feuerwehr Dauchingen waren alle Fahrzeuge im Einsatz.
Gertrud HauserUm die Wasserversorgung zu sichern, wurde am oberen Bereich des Sportplatzes eine weitere Wasserversorgung aufgebaut. Für diese Aufgabe war Gruppenführer Frank Ohnmacht zuständig.
Bürgermeister Torben Dorn zeigte sich ob des reibungslosen Einsatzes der über 30 Feuerwehrleute zufrieden, bewiesen diese doch, dass sie derartigen Einsätzen gewachsen sind und ihre gestellten Aufgaben mit äußerster Präzision ausführen. Die Zuschauer, die die Hauptübung verfolgten, zeigten nach der Übung reges Interesse an den einzelnen Stationen, wo Gerätschaften und aber auch die Einsatzfahrzeuge begutachtet werden konnten.
