Prozess in Konstanz: Mann soll in Villingen Menschen verletzt haben

Unter anderem wegen des Vorwurfs der Körperverletzung steht bald ein Mann in Konstanz vor Gericht. Zugetragen haben sollen sich die Taten in Villingen-Schwenningen. (Symbolfoto)
© Jonathan Stutz – stock.adobe.comVor dem Landgericht Konstanz muss sich ab dem 5. November ein 46 Jahre alter Mann wegen mehrfacher mutmaßlicher gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die dritte Strafkammer verhandelt in einer außerordentlichen Sitzung.
Der Tatvorwurf gegen den Mann: Ihm wird vorgeworfen, am 27. und 30. Januar, am 23. Februar und am 12. März dieses Jahres drei Personen verletzt zu haben – einmal am Bahnhof Villingen und einmal vor dem Jazz-Club in Villingen.
Der Beschuldigte soll mit Gegenständen auf die Opfer eingeschlagen haben, wie aus einer Mitteilung des Landgerichts aus dem Tatvorwurf weiter hervorgeht. Ferner wird ihm vorgeworfen, sich am 12. März polizeilichen Maßnahmen widersetzt und Beamte beleidigt zu haben.
Sachverständige sagen aus
Weitere Verhandlungstermine zur Fortsetzung sind am 13. und 24. November vorgesehen. Geladen sind neun Zeugen und zwei Sachverständige.
Der Beschuldigte soll an paranoider Schizophrenie leiden, heißt es weiter in der Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb davon aus, dass er nicht in der Lage war, das Unrecht seiner Taten einzusehen und „nach dieser Einsicht zu handeln“.
Für ihn wird daher eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt – die Staatsanwaltschaft hält ihn für „gefährlich“, so die Mitteilung des Landgerichts.