Positiver Halbjahresbericht
: Unterkirnach finanziell auf Kurs – Gewerbesteuer sprudelt wieder

Unterkirnach erwartet einen besseren Haushalt als geplant. Das wurde bei der Vorstellung des Halbjahresberichts im Gemeinderat deutlich.
Von
Ulrich Schlenker
Unterkirnach
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Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer liegen in Unterkirnach derzeit deutlich über dem Haushaltsansatz für 2026.

Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer liegen in Unterkirnach derzeit deutlich über dem Haushaltsansatz für 2026.

Ulrich Schlenker
  • Unterkirnach rechnet dieses Jahr mit einem besseren Haushalt als geplant.
  • Gewerbesteuer sprudelt: statt 320.000 Euro werden rund 515.000 Euro erwartet.
  • Personalkosten sinken, weil die Bürgermeisterstelle unbesetzt ist und Tourismusposten entfiel.
  • Zahlungsmittelbestand lag zum 30. Juni bei etwa einer Million Euro – Kassenlage stabil.
  • Geplante Kreditaufnahmen von 1,7 Mio. Euro wurden noch nicht genutzt; Bundesmittel möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Halbjahresbericht von Kämmerer Bastian Pfliegensdörfer zeigt für Unterkirnach eine Verbesserung beim Haushalt und den Finanzen.

„Bei der Gewerbesteuer liegen wir aktuell um 195.000 Euro über dem Haushaltsansatz“, zeigte sich der Leiter des Rechnungsamts erfreut. Zunächst hatte das Schwarzwalddorf für dieses Jahr mit Einnahmen von 320.000 Euro aus der Gewerbesteuer gerechnet. Nun wird davon ausgegangen, dass rund 515.000 Euro in die Gemeindekasse fließen.

Beim Personal gibt es laut Pfliegensdörfer ebenfalls die Aussicht auf eine Haushaltsverbesserung. Dies liegt unter anderem daran, dass die Stelle des Bürgermeisters nach dem Weggang des ehemaligen Gemeindeoberhaupts Andreas Braun vorübergehend nicht besetzt ist. Aber auch durch die Personaländerung im Tourismusbereich nach der Kündigung des einstigen Tourismusleiters John Mohr ist mit geringeren Personalkosten als veranlagt zu rechnen.

Kassenlage im grünen Bereich

Mit einem Zahlungsmittelbestand von etwa einer Million Euro ist die Kassenlage zum 30. Juni 2026 im grünen Bereich. „Nach dem Haushaltsplan stehen für dieses Jahr Kreditaufnahmen von 1,7 Millionen Euro an. Bisher wurde hiervon noch nichts in Anspruch genommen“, führte der Leiter der Gemeindefinanzen aus. Auch durch die Inanspruchnahme von Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes sei es vermutlich möglich, in diesem Jahr weniger Kredite als geplant aufzunehmen, machte Pfliegensdörfer Hoffnung auf weniger Zinsen und geringere Tilgungen im Schwarzwalddorf.

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Martin Kuberczyk pflichtete ihm bei und spornte dazu an, bereits nach der Sommerpause die Unterkirnach zustehenden Mittel abzurufen.