Parkplätze als Knackpunkt
: Dauchinger Räte sagen Nein zum Boarding-House

Der Gemeinderat hat den geplanten Neubau eines Boarding-Houses an der Niederschacher Straße abgelehnt. Hauptkritikpunkt ist die Parkplatzsituation.
Von
Rainer Bombardi
Dauchingen
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Das auf der Freifläche an der Niederschacher Straße 42 geplante Boarding-House lehnt der Gemeinderat aufgrund einer wenig zufriedenstellenden Parkplatzplanung ab.

Rainer Bombardi
  • Gemeinderat lehnte den Neubau eines Boarding-Houses an der Niederschacher Straße 42 ab.
  • Hauptkritik: zu wenige Stellplätze – geplant waren zwölf für 42 Zimmer.
  • Baurechtsbehörde hielt das Vorhaben im Mischgebiet für zulässig und sieben Stellplätze für ausreichend.
  • Ratsmitglieder forderten mehr Parkraum, prüften eine Tiefgarage und baten um eine Verkehrsschau.
  • Bürgermeister setzte auf Kompromissbereitschaft, Ergebnisse der Verkehrsschau folgen im August.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Gemeinderat lehnte einstimmig sein Einvernehmen zum geplanten Neubau eines Boarding-Houses mit 42 Zimmern und zwölf Stellplätzen an der Niederschacher Straße 42 ab.

Mit seinem Votum widersprach er zudem der Stellungnahme der Baurechtsbehörde, die den Beherbergungsbetrieb als gewerbliche Nutzung einstuft, die Erstellung des Neubaus im Mischgebiet und das Vorhaben als zulässig bezeichnete. Die Behörde verwies zudem darauf, dass keine Befreiungen notwendig seien und gemäß Gesetz statt der geplanten zwölf auch sieben Parkplätze ausreichend wären.

Günter Klotz (Unabhängige Bürger) bedauerte, dass der Bauträger mit der Abkehr von seiner ursprünglichen Planung an einer Straße bauen möchte, die aufgrund der Parkplatzsituation bereits heute eng ist. Er bat noch einmal darum, mit der Baurechtsbehörde bezüglich weiterer Parkplätze am Boading-House Kontakt aufzunehmen, und schlug infolge der neuen Situation eine Verkehrsschau vor Ort vor. Die Art und Weise, wie alles abgelaufen sei, bezeichnete Klotz als nicht optimal.

Bürgermeister hofft auf Kompromissbereitschaft

Andreas Lorenz (UB) sah es ähnlich und forderte einen Nachweis ein, der aufzeigt, wie die Behörde die minimale Stellplatzanzahl berechnet hatte. Mathias Schleicher (CDU) war überzeugt, dass die Ausweisung von zu wenigen Stellplätzen zulasten aller Anwohner geht.

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Frank Merten (UB) wunderte sich darüber, im neuen Plan keine Tiefgarage mehr zu finden. Günther Haffa (UB) forderte bezüglich der Stellplätze im Konsens mit dem Bauträger einen Mittelweg zu finden. „84 Stellplätze, pro Zimmer zwei, die gemäß Bauvorschriften des Bebauungsplans „Auf Firsten“ im Falle einer wohnungswirtschaftlichen Nutzung notwendig wären, bekommen wir nie“, ergänzte Haffa.

Bauamtsleiter Gerhard Stier informierte über eine bereits geplante Verkehrsschau im August, über deren Ergebnisse der Gemeinderat schriftlich in Kenntnis gesetzt wird. Bürgermeister Torben Dorn hoffte auf Kompromissbereitschaft in Bezug auf das seiner Meinung nach bestehende Missverhältnis zwischen der Anzahl geplanter und gemäß Bauvorschriften tatsächlich notwendiger Parkplätze.