Ortsvorsteherin Yvonne Schuler: Das sind ihre Ideen für Weilersbach

Yvonne Schuler, die neue Ortsvorsteherin von Weilersbach, wird von Oberbürgermeister Jürgen Roth in ihr Amt verpflichtet.
Cornelia SpitzDie 37-jährige gebürtige Villingen-Schwenningerin lebt seit 2019 gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem vierjährigen Sohn Marlo in Weilersbach.
„Wir wollten von Anfang an nicht nur hier wohnen, sondern ein Teil der Gemeinschaft sein“, betont Schuler. „Die Offenheit und Herzlichkeit der Weilersbacher haben uns dabei geholfen, hier Wurzeln zu schlagen und ein echter Teil der Gemeinschaft zu werden.“
Beruflich bringt die neue Ortsvorsteherin umfassende Erfahrungen mit: Nach ihrem Studium der Sozialwirtschaft an der DHBW in Schwenningen war sie im Medizincontrolling des Schwarzwald-Baar-Klinikums tätig und ist derzeit im Familienunternehmen engagiert, zeigt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung auf.
„Ich packe gerne an“
„Ich packe gerne an und krempele die Ärmel hoch“, beschreibt sie ihren Tatendrang, der sich im Ort durch ein großes Engagement bei Festen im Vereinsleben bemerkbar gemacht hat. Das zeigt sich auch durch ihr Wirken als Vorsitzende des Elternbeirats im örtlichen Kindergarten und seit 2022 als Mitglied im Fasnetverein Epfelschittler.
Ortschaftsrat Roland Schuler erkannte die Offenheit der „Zugezogenen“ und sprach sie aktiv mit dem Vorschlag für die Besetzung des Amtes an. Nach sorgfältiger Überlegung nahm sie die Herausforderung an. „Es ist ein großer Vertrauensbeweis, und ich möchte nicht nur verwalten, sondern selbst aktiv gestalten.“

Yvonne Schuler ist die neue Ortsvorsteherin von Weilersbach.
Foto: Stadt VS/Madlen FalkeBesonders wichtig sind der 37-Jährigen die Themen Entwicklung des Neubaugebiets und die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses, die sie mit viel Engagement weiter vorantreiben möchte.
„Große Fußstapfen“
„Nach dem Verlust von Frau Lorke warten große Fußstapfen, aber auch die Chance, Neues zu denken. Ich spüre die Verantwortung und sehe mich für das Amt auch gut gerüstet“, so Schuler. Ihr Ziel ist es, den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern intensiv zu pflegen. Dabei möchte sie auf Zuhören und Kommunikation setzen, denn dadurch wachsen Vertrauen und Transparenz in die Entscheidungen, die für den Ort getroffen werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Mit ihrer strukturierten und gut organisierten Arbeitsweise fühlt sie sich für die Aufgaben gut gerüstet und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Weilersbacher Gemeinschaft. „Wenn es darum geht, die Themen voranzubringen, dann gilt für mich: Ich will es für unser Weilersbach.“