Wende bei der OB-Wahl
: Villingen-Schwenningen hat nur noch zwei Bewerber für das Amt

Erst meldeten sich drei Bewerber und eine Bewerberin für die Wahl des Oberbürgermeisters in Villingen-Schwenningen. Jetzt gibt es eine Wende.
Von
Cornelia Hellweg
Villingen-Schwenningen
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OB-Wahl Villingen-Schwenningen

Am Montag, 7. September, um 18 Uhr endete die Bewerbungsfrist für die OB-Wahl Villingen-Schwenningen.

Marc Eich
  • OB-Wahl in Villingen-Schwenningen: Aus vier Bewerbungen bleiben zwei übrig.
  • Souad Khemiri zog am 7. September ihre Bewerbung zurück und bleibt als Bürgerin aktiv.
  • Matthias Beck scheiterte an 100 Unterstützerunterschriften und verfolgt die Bewerbung nicht weiter.
  • Übrig sind Amtsinhaber Jürgen Roth und Nicoló Regina – beide wohnen in Schwenningen.
  • Gemeindewahlausschuss tagt am 8. September, Podiumsdiskussion am 17. September in der Neckarhalle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bisher bekundeten drei Bewerber und eine Bewerberin das Interesse daran, Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen zu werden. Das allein reicht nicht, es sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen – darunter die Vorlage von 100 Unterstützerunterschriften. Von den vier Bewerbungen sind nach letztem Stand nur noch zwei übrig geblieben.

Souad Khemiri hatte sich am 27. August persönlich im Wahlamt der Stadt als Bewerberin vorgestellt. Als beruflichen Hintergrund nannte sie in einem Schreiben an die Redaktion des Schwarzwälder Boten den der promovierten Wirtschaftswissenschaftlerin. Am heutigen 7. September gab sie auf ihrem Facebook-Kanal bekannt, dass sie ihre Bewerbung zurückzieht.

In der Verlautbarung heißt es, nach reiflicher Überlegung habe sie sich entschlossen, ihre Bewerbung zur OB-Wahl nicht aufrechtzuerhalten. „Ich werde im weiteren Wahlverfahren nicht antreten. Meine politischen Schwerpunkte und mein Herz für unsere Stadt bleiben natürlich bestehen, und ich werde mich auch als Bürgerin weiter für diese Themen einsetzen.“ Heute um 18 Uhr endete die Bewerbungsfrist für die OB-Wahl in Villingen-Schwenningen am 4. Oktober 2026.

Spät entschlossen

Alle, die OB im Oberzentrum werden wollen, leben übrigens in VS-Schwenningen. Das trifft auch auf Matthias Beck zu, der allerdings die notwendige Zahl an Unterstützerunterschriften nicht zusammenbekommen hat, und deswegen seine Bewerbung nicht weiterverfolgt, wie er auf Anfrage der Redaktion bestätigte. Der 37-Jährige hat einen Handwerksbetrieb in Schwenningen und bekomme darüber Sorgen und Nöte der Kunden mit. Er sei ein Einzelbewerber, der für die Stadt gerne Verbesserungen erreichen würde. „Meine Partei ist das Handwerk.“ Allerdings habe er sich spät dazu durchgerungen, den Schritt zur OB-Bewerbung zu gehen. So kurzfristig sei es dann ein Problem gewesen, die Unterstützerunterschriften zusammenzukriegen.

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Der Amtsinhaber Jürgen Roth kandidiert erneut als Oberbürgermeister und hat seinen Lebensmittelpunkt ebenfalls in Schwenningen. Ebenso wie Nicoló Regina, der als Mitarbeiter im Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt in Schwenningen wohnt und quasi gegen seinen Chef antritt.

Von den vier Bewerbern bleiben unterm Strich nur zwei übrig: Roth und Regina. Der Gemeindewahlausschuss tagt am 8. September um 15 Uhr in einer öffentlichen Sitzung im Alten Ratssaal im Alten Rathaus Villingen. Dort wird geprüft, ob die verbleibenden zwei Bewerber ihre Hausaufgaben erledigt und alle Formalien für die Wahl erfüllt haben.

Am 17. September ist eine Podiumsdiskussion mit den Bewerbern in der Neckarhalle Schwenningen. Diese Diskussionsrunde wird vom Schwarzwälder Boten und der Neckarquelle veranstaltet. Sie beginnt um 19.30 Uhr. Die Veranstaltung ist bei freiem Eintritt offen für alle Interessierten. Um jedoch einen reibungslosen Veranstaltungsverlauf zu gewährleisten, müssen im Vorfeld kostenlose Tickets erworben werden.