Neujahrsempfang in Mönchweiler: Eine Gemeinde zeigt Zusammenhalt

Bürgermeister Rudolf Fluck hat nach seine Ansprache Muße, den Vortrag zum Thema Generative KI zu verfolgen.
Monika Hettich-MarullDer Musikverein Mönchweiler stimmte die Gäste am Freitag auf den Neujahrsempfang in der Alemannenhalle ein.
In seiner Neujahrsansprache hielt sich Bürgermeister Rudolf Fluck bewusst außerhalb reiner Haushaltszahlen. Mit Investitionen von rund vier Millionen Euro für das laufende Jahr, die mithilfe der Rücklagen ohne Kreditaufnahme bewältigt werden können, ist die Gemeinde generell gut aufgestellt. Man hoffe weiterhin auf gute Förderstrukturen von Bund und Land – und sehe deshalb auch mittelfristig gute Chancen, die gesetzten Ziele zur Entwicklung der Gemeinde umsetzen zu können.
Mit Zuversicht in die Zukunft sehen, Vertrauen und Verantwortung als Leitlinie für die Arbeit in der Gemeinde nutzen: Eine gute kommunale Arbeit fußt immer auf der Zusammenarbeit aller Entscheidungsträger und dem Engagement vieler Menschen.
Und genau auf dieses Engagement kann Fluck in der Gemeinde Mönchweiler zählen. Sowohl Mitarbeiter, als auch Gemeinderäte und Ehrenamtliche sind es, die den Zusammenhalt in der Gemeinde stärken und wichtige Entscheidungen tragen.
Klare Haltung gefordert
Fluck sieht neben den Pflichtaufgaben der Gemeinde die Daseinsvorsorge für Menschen, die Unterstützung und Hilfe benötigen, als ebenso wichtig an. „Dazu braucht es eine klare Haltung – auch gegenüber übergeordneten Stellen. Das werden wir einfordern und dort den Finger in die Wunde leben, wo es notwendig ist.“ Er setze weiter auf die gemeinsame Entwicklung eines funktionierenden Sozialraums, um künftige, einschneidende Veränderungen im Sozialbereich abfangen zu können.
Stetige Weiterentwicklungen mit großen finanziellen Aufwendungen zeigen, dass sich die Gemeinde immer weiterentwickelt. Neben der Fertigstellung der Erweiterung des Kinderhauses nimmt das Wohnbaugebiet Kälberwaid immer mehr Gestalt an.
Allen Unkenrufen zum Trotz, hat sich auch der Gewerbestandort Mönchweiler positiv weiterentwickelt. Zukunftsweisend ist auch der Breitbandausbau – wenn alles glatt läuft, soll bis 2028 durch den Zweckverband die gesamte Gemeinde angeschlossen sein. Im Portfolio will sich die Gemeinde schrittweise der Grundsanierung der Straßen annehmen und weiter ein besonderes Augenmerk auf die Sicherung der Wasserversorgung legen.
Neubau des Gerätehauses
Ein großes Bauvorhaben für das Jahr 2026: der Neubau des Feuerwehrgerätehauses neben dem Rathaus. Erfreulich sei der Investitionszuschuss aus dem Sondervermögen des Bundes. Der Gemeinde stehen für Vorhaben 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Auch die Erweiterung und Sanierung der Gemeinschaftsschule hat man nicht aus dem Auge verloren. Die Förderanträge sollen bis Oktober eingereicht werden. Die Umsetzung könne jedoch erst nach Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses stattfinden. „Alles andere wäre aufgrund der Haushaltslage und der personellen Ressourcen nicht möglich.“
Mit einen Sektempfang und musikalischer Unterstützung durch das Steffi-Flaig-Trio endete ein abwechslungsreicher Abend in der Alemannenhalle.