Musikunterricht in Mönchweiler
: So entwickeln sich die Schülerzahlen

Die Kooperation der Gemeinde Mönchweiler mit der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen und die damit anfallenden Kosten waren Themen im Gemeinderat.
Von
Stephan Hübner
Mönchweiler
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Jugendmusikschule St. Georgen Bahnhofstraße

Der Hauptsitz der Jugendmusikschule ist in der St. Georgener Bahnhofstraße.

Jugendmusikschule
  • Kooperation Mönchweiler mit Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen: Rat billigt Kosten.
  • Schülerzahlen und Belegungen steigen wieder auf Vorkrisenniveau, Angebot wurde ausgebaut.
  • Finanzierung: Hauptsächlich Unterrichtsentgelte, dazu kommunale Beiträge und Landeszuschuss.
  • Größter Posten sind Personalkosten – Vergütungen niedriger als früher, Aufholbedarf genannt.
  • In Mönchweiler wächst die Bläserklasse, mehr lokale Angebote sind in Arbeit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Über die dynamische Entwicklung der Schülerzahlen sei er sehr froh, so Bürgermeister Rudolf Fluck. Beim Schulfest habe man am Jugendorchester gesehen, was das für eine gute Sache sei. Die Lehrkraft, die den Chor leitet, macht das toll. Kultur müsse einem etwas wert sein, dennoch müsse man über die Entwicklung der Kosten reden.

Daniel Papst, Vorsitzender des Fördervereins, zeigte sich froh über die Kooperation mit Mönchweiler seit 2023. Mit steigender Belegung stiegen auch die Gemeindebeiträge. Man sei sich bewusst, dass es sich um Freiwilligkeitsleistungen handle, für die es aber einen Gegenwert gebe.

Laut Schulleiter Elias Zuckschwerdt unterrichteten 2025 insgesamt 57 Lehrkräfte 1691 Schüler. Damit habe man nach Corona wieder den Wert von 2020 erreicht.

1453 Unterrichtsbelegungen bedeuten im Schnitt 608 Stunden pro Woche. In der Region sei man mit 50 Kooperationen, auch mit Schulen, Kitas und Vereinen, sehr gut vernetzt.

Angebot stetig erweitert

Das Angebot habe man mit den Jahren stetig erweitert, biete nicht nur Einzelunterricht und Spitzenförderung. Anliegen sei, sich möglichst breit aufzustellen, um im Idealfall jedem Menschen ein Angebot machen zu können, unabhängig von Alter oder finanzieller Situation. So gebe es zum Beispiel einen Tischharfenkurs mit einem Seniorenheim, Musiktherapie oder Sprachförderung.

Die Schule finanziere sich hauptsächlich durch Unterrichtsentgelte, im Jahr 2025 mit 750.000 Euro. Von den Kommunen kamen 375.000 Euro, vom Land ein Personalkostenzuschuss von 12,5 Prozent beziehungsweise 121.000 Euro.

Elias Zuckschwert

Elias Zuckschwert

Helen Moser

Größter Ausgabenposten waren 2025 mit 1,1 Millionen Euro die Personalkosten. Ausgaben für den Schulbetrieb lagen bei 100.000 Euro. Die Verwaltung sei relativ schlank.

In den Vorjahren habe man versucht, durch Umstrukturierungen Kosten zu sparen, um die Gemeindeanteile zu reduzieren. Die Vergütungen für Lehrkräfte lägen niedriger als noch vor zehn Jahren.

Allerdings gebe es mit 25 Prozent eine extreme Diskrepanz zu vergleichbaren Schulen. Das versuche man schrittweise aufzuholen, auch weil in kommenden Jahren viele aus dem relativ alten Lehrerkollegium in den Ruhestand gingen und in diesem Bereich Fachkräftemangel herrsche. Nur mit Gebührenerhöhungen werde das nicht funktionieren, weshalb kommunale Beiträge stiegen.

Bläserklasse als Kooperation mit der Gemeinschaftsschule

In Mönchweiler gebe es als niederschwelliges Angebot auch für einkommensschwache Familien die Bläserklasse als Kooperation mit der Gemeinschaftsschule. 2025 wurden im Ort 17 Kinder unterrichtet, was einen Gemeindeanteil von 3705 Euro bedeutete. In diesem Jahr sind es 49 Schüler, entsprechend 8441 Euro.

Man könne froh über die Kooperation sein, das müsse der Gemeinde etwas wert sein, so Peter Müller. Derzeit müssten Eltern oft nach Königsfeld oder St. Georgen fahren, man sei aber bemüht, mehr in Mönchweiler anzubieten, so Zuckschwerdt auf Nachfrage von Wolfgang Eich.

Sehr gut fand Sabine Roth die Kooperation mit der Schule. Das gemeinsame Musizieren tue Kindern gut, für Eltern sei die Schwelle damit nicht so hoch. Der Gemeinde tue es gut, das zu unterstützen.

Die Kostenentwicklung könne er mitgehen, so Fluck. Früher habe man kaum Kinder in den Musikverein bringen können. Deshalb sei es wichtig gewesen, etwas zu entwickeln. Der Gemeinderat nahm die Zahlen zur Kenntnis und stimmte der Kostenentwicklung zu.