Modernste Technik im Einsatz: OP-Roboter vereinfacht die Arbeit im Schwarzwald-Baar-Klinikum

Markus Keller, Leitender Oberarzt der Frauenklinik leitet in ganz Deutschland Ärzte an, um mit dem „Da-Vinci-Operationsroboter“ zu arbeiten. Viele kommen auch ins Schwarzwald-Baar-Klinikum.
Schwarzwald-Baar-Klinikum- Schwarzwald-Baar-Klinikum bildet an „Da-Vinci“-OP-Robotern aus – Ärzte reisen dafür an.
- Leitender Oberarzt Markus Keller leitet Trainingsprogramme und schult bundesweit Chirurgen.
- Seit vier Jahren roboter-assistierte Eingriffe in der Frauenklinik, über 200 Patientinnen seit 2021.
- Kooperation mit dem Hersteller: Klinik ist Partner für die Ausbildung und startet ein Trainingsprogramm.
- Vorteile bei komplexen onkologischen Eingriffen: weniger Blutungen, weniger Schmerzen, schnellere Erholung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Von der Expertise in Sachen robotergestützte Chirurgie profitieren nicht nur die Patientinnen des Schwarzwald-Baar-Klinikums: Neu ist, dass die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe auch spezielle Trainingsprogramme für angehende Operateure aus ganz Deutschland anbietet.
Das vorhandene Wissen und die langjährige Erfahrung überzeugten den Hersteller des OP-Roboters so sehr, dass eine Ausbildungskooperation geschlossen wurde. Als Spezialist für die Eingriffe mit dem „Da-Vinci-Roboter“ gibt Markus Keller, Leitender Oberarzt der Klinik, sein Wissen an andere Chirurgen weiter und hilft ihnen, das Verfahren zu erlernen.
In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Schwarzwald-Baar-Klinikum werden seit vier Jahren roboter-assistierte Eingriffe vorgenommen. Seit 2021 wurden mehr als 200 Patientinnen erfolgreich mit dem „Da Vinci“ operiert. Keller betont: „In der Frauenheilkunde konnten wir davon profitieren, dass das Schwarzwald-Baar-Klinikum bereits vor zehn Jahren in die roboter-assistierte Chirurgie investiert hat.“
Diese kam zu Beginn hauptsächlich in der Urologie zum Einsatz. Doch auch in der Frauenheilkunde besteht der hohe Anspruch darin, zukunftsweisende Techniken zum Wohle der Patientinnen einzusetzen. Von dem guten Ansehen der Fachklinik im Bereich Robotik zeugt jetzt auch die Zusammenarbeit mit dem Hersteller des OP-Roboters. Anfang 2026 qualifizierte sich die Frauenklinik als Partner für die Ausbildung angehender „Da Vinci-Operateure“.
Erst kürzlich wurden die Kooperationsverträge unterzeichnet – der Startschuss für ein spezielles Trainingsprogramm unter der Leitung von Keller. Er erläutert: „Das Operieren mit dem ‚Da-Vinci‘ unterscheidet sich von herkömmlichen endoskopischen Verfahren und birgt ganz eigene Herausforderungen. Auch als fachkundiger Chirurg muss man die Methodik erstmal erlernen und ausreichend Erfahrungen mit der Robotik sammeln.“
Komplexe Eingriffe möglich
Keller fährt als Operateur auch in andere Kliniken und hilft vor Ort, das OP-Verfahren zu etablieren, oder leitet die dortigen „Da-Vinci-Anwender“ bei komplexen Eingriffen an. Geballtes Know how und Erfahrung bei komplexen Eingriffen. „In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Schwarzwald-Baar-Klinikum operieren wir hauptsächlich komplexe onkologische Fälle mit dem ‚Da-Vinci‘“, erklärt Keller. Beispielsweise wenn Patientinnen an Gebärmutterkrebs leiden und zusätzlich von starkem Übergewicht betroffen sind. Diese Patientinnen haben ein hohes Risiko für Wundheilungsstörungen – und genau hier bringt die Arbeit mit dem OP-Roboter Vorteile.
„Das roboter-assistierte OP-System ermöglicht punktgenaues Operieren, wodurch die Blutungsrisiken deutlich sinken“, erklärt der Experte. „Gleichzeitig verkürzen sich postoperative Schmerzen sowie die Erholungszeiten erheblich und die Komplikationsrate ist extrem niedrig.“ Und auch für die Operateure selbst birgt ein roboter-assistierter Eingriff Vorteile aus ergonomischer Sicht: Ermüdungserscheinungen in Armen und Händen bleiben aus. Das wirkt sich positiv auf die Behandlungsqualität aus.

